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„Wachsende Verzweiflung“

Bayerns Gastro-Chefin Inselkammer in großer Sorge: „2G ist ein schlimmer Schlag“

Bayerns Dehoga-Chefin Inselkammer: „2G ist ein schlimmer Schlag – Bei vielen Betrieben macht sich Verzweiflung breit“
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Angela Inselkammer: In den bayerischen Hotels und Gaststätten machet sich angesichts der Entwicklung in der Corona-Pandemie Verzweiflung breit, sagt die Verbandspräsident.
  • Thomas Schmidtutz
    VonThomas Schmidtutz
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Seit Dienstag gilt in Gaststätten und Hotels in Bayern 2G. Nun will die Staatsregierung die Zügel weiter anziehen. In der Branche ist die Stimmung im freien Fall.

München – Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sieht die deutlich verschärfte Lage in der Corona-Pandemie* mit großer Sorge. „Die Auswirkungen corona-bedingter Stornierungen werden täglich schlimmer“, erklärte die Präsidentin des Dehoga Bayern, Angela Inselkammer, gegenüber Merkur.de*.

Die aktuelle Infektionslage sowie die seit Dienstag geltenden 2G-Regeln in Hotels und Gaststätten „verunsichern unsere Gäste leider sehr“, sagte die Unternehmerin unter Verweis auf eine aktuelle Verbandsumfrage. Danach berichteten 96,8 Prozent der Mitgliedsbetriebe von Absagen von Weihnachtsfeiern. Weitere 94,7 Prozent erklärten, dass Veranstaltungen und Tagungen gestrichen worden seien. Bei Übernachten berichteten immerhin 57,2 Prozent von Stornos.

Dehoga Bayern: Angst bei den Gästen - „Dagegen sind wir machtlos“

Dabei hatte sich die Stimmung in der Branche seit den Lockerungen im Sommer gerade erst wieder aufgehellt. Doch die steil steigenden Inzidenz-Zahlen vergällt offenbar immer mehr Menschen den Kneipen-Besuch oder die Weihnachtsfeier im Betrieb.

Angesichts der aktuellen Entwicklung mache sich bei vielen Gastronomen oder Hoteliers nun  „Verzweiflung und starke Betroffenheit breit“. Man habe „alles dafür getan, dass die Menschen sicher sind“. Doch komme bei den Gästen nun Angst auf „und dagegen sind wir machtlos“.

Dehoga Bayern: Schwere Umsatzeinbußen

Laut Umfrage liegt der Umsatz in den Betrieben seit Anfang November rund 40 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Damit verschärft sich die Lage in der krisengeschüttelten Branche erneut. Angesichts der Entwicklung sprach sich die Verbandschefin für eine Entfristung der Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie aus. Die entsprechende Regelung müsse endlich auch für Getränke gelten, forderte Inselkammer.

Unterdessen trübt sich die Lage für die Branche weiter ein. Ab nächster Woche sollen im Freistaat Discos, Bars und Schankwirtschaften geschlossen werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag an. *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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