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Bundesbank-Präsident will Gläubiger von Krisenländern beteiligen

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv
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Bundesbank-Präsident Jens Weidmann in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv

München (dpa) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat erneut gefordert, Anleihegläubiger von Krisenstaaten stärker in die Pflicht zu nehmen.

Nach seinen Vorstellungen soll sich die Laufzeit von Staatsanleihen automatisch um drei Jahre verlängern, wenn ein Land Kredithilfen beim europäischen Rettungsfonds ESM beantragt.

«Die Gemeinschaftshaftung und das Volumen der Hilfsprogramme würde drastisch reduziert, die Investoren würden in der Verantwortung bleiben und nicht mehr durch öffentliche Hilfsgelder ausgezahlt», sagte Weidmann dem «Focus».

Die Bundesbank hat diesen Vorschlag bereits 2011 gemacht, in den vergangenen Tagen brachte Weidmann die Forderung erneut in die Diskussion. Besitzer von Staatsanleihen sind typischerweise Banken und institutionelle Investoren, aber auch ganz normale Bürger aus dem jeweiligen Land.

Bundesbank-Vorschlag von 2011

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