DER SCHWÄCHERE EURO HALF NICHT

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Steigende Zinsen und schwächelnde US-Börsen haben den Dax ausgebremst.

Der Kursrückgang des Euro im Vergleich zum US-Dollar konnte dies nicht wettmachen, sondern wirkte allenfalls stabilisierend. Letztlich ging es für den deutschen Leitindex um 0,12 Prozent auf 13 324,48 Punkte abwärts. Noch zu Handelsbeginn hatte der Dax mit moderaten Gewinnen an seinen Erholungsversuch vom Freitag anzuknüpfen versucht. Ein sinkender Eurokurs begünstigt tendenziell deutsche Exportunternehmen.

Für Kursausschläge sorgten Analystenkommentare. So waren die Commerzbank-Aktien mit minus 2,06 Prozent Schlusslicht im Dax, nachdem die schweizerische UBS eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen hatte. Im M-Dax zählten Wacker Chemie nach einer Abstufung durch Kepler Cheuvreux mit minus 1,26 Prozent zu den schwächsten Werten. Die Freenet-Papiere verloren nach einer Studie des Bankhauses Lampe am Tec-Dax-Ende 1,95 Prozent. Im Tec-Dax erholten sich die Anteile des Zahlungsabwicklers Wirecard dank starker Quartalszahlen und legten um 0,92 Prozent zu. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,40 Prozent am Freitag auf 0,47 Prozent. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2379 (Freitag: 1,2436) Dollar festgesetzt.

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