Gut bezahlt im Vorruhestand

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Im Schnitt gehen Lufthansa-Kapitäne derzeit mit 59 Jahren in den bezahlten Vorruhestand. Für die meisten Arbeitnehmer gibt es keine solche Möglichkeit – bis auf einige Ausnahmen: .

Fluglotsen

Eine besonders komfortable Regelung genießen die Fluglotsen der ebenfalls einst staatlichen Deutschen Flugsicherung (DFS). Spätestens mit 55 ist für sie Schluss. Die vom Arbeitgeber allein bezahlte Übergangsversorgung greift dann mit 70 Prozent vom letzten Brutto-Gehalt. Sie wird bis zum frühestmöglichen Renteneintritt mit 63 Jahren gezahlt. Prinzipiell können Lotsen laut DFS auch schon mit 52 gehen, müssen dann aber Abschläge hinnehmen.

Polizei, Feuerwehr, Justiz

Auch bei Beamten wird analog zur gesetzlichen Rentenversicherung die allgemeine Altersgrenze auf 67 Jahre stufenweise angehoben. Der Staat gesteht seinen Dienern nach einer Aufstellung des Deutschen Beamtenbundes aber Ausnahmen zu. So gibt es niedrigere Grenzen für Polizisten, Feuerwehrleute und Justizvollzugsbeamte. Für sie wurde die Pensionsgrenze in den meisten Bundesländern von 60 auf 62 hochgestuft.

Telekom

Betriebsbezogene Vorruhestandsregelungen werden oft bei Umstrukturierungen angewandt, um das Personal zu reduzieren. Der Telekom-Vorstand verlängerte im Februar eine Regelung bis Ende 2014, die allen Beamten im Telekom-Konzern den Ruhestand ab dem vollendeten 55. Lebensjahr ermöglicht.

Bergleute

Um den schweren Beruf der Bergleute attraktiv zu halten, wurde in den 50er-Jahren eine Vorruhestandsregelung vereinbart. Nach 25 Jahren unter Tage durften sie schon mit 62 in Rente gehen.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare