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„Unternehmen sehr gut vorbereitet“

Betriebsimpfungen starten – bayerische Wirtschaft klagt über zu wenig Impfstoff

BMW-Impfzentrum: Zum regulären Start der Betriebsimpfungen würden sich viele Unternehmen mehr Impfstoff wünschen.
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BMW-Impfzentrum: Zum regulären Start der Betriebsimpfungen würden sich viele Unternehmen mehr Impfstoff wünschen.

Nach den Hausärzten steigen jetzt auch die Betriebsärzte in Bayern in die Corona-Impfungen ein. Doch zum Start gibt es Kritik.

München - Zum Start der regulären Impfungen durch Betriebsärzte beklagt die bayerische Wirtschaft den knappen Impfstoff. „Die Betriebe stehen schon lange in den Startlöchern und sind sehr gut vorbereitet“, sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, am Montag. Die vbw monierte jedoch, dass immer noch zu wenig Impfstoff zur Verfügung stehe. „Wir setzen darauf, dass jetzt Woche für Woche mehr Impfstoff geliefert wird, um die Impfwilligkeit der Betriebe und deren Belegschaften zu nutzen und so die Impfkampagne weiter zügig voranzutreiben.“

Seit diesem Montag (7. Juni) dürfen Betriebsärzte impfen, doch wird die erste Lieferung auch in manchen Großunternehmen erst am Dienstag (8. Juni) oder später eintreffen. Adidas etwa geht davon aus, dass der Impfstoff im Laufe der Woche eintrifft. Der Sportartikelhersteller hat bereits vor Wochen Impfstraßen an den drei Standorten in Herzogenaurach, Scheinfeld und Rieste eingerichtet, wie eine Sprecherin mitteilte.

Betriebsimpfungen: Auch Allianz, Audi, BMW und Schaeffler wollen loslegen

Viele Unternehmen wie die Allianz oder Audi hätten gern früher mit den Impfungen begonnen, doch hatte die Bundesregierung den 7. Juni als Starttermin festgelegt. Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) hatten einen Besuch bei BMW geplant. In dieser Woche wollen unter anderem auch die Allianz, Audi und der Autozulieferer Schaeffler mit den Impfungen beginnen.

Im Juli erklären die Digitalgiganten Google und Facebook, dass sie eine Impfpflicht für Mitarbeiter einführen - und die gilt dann wohl auch für Deutschland. (dpa/utz)

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