HANDWERK

Die besten Meister Oberbayerns

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München – Bäcker, Metzger, Maurer, Maßschneider, Instrumentenbauer und Goldschmiede: 1620 junge Handwerkerinnen und Handwerker aus Oberbayern haben in diesem Jahr erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt – so viele wie in keinem anderen Kammerbezirk Deutschlands.

Am Samstag erhielten die Absolventen im Internationalen Congress Centrum in München ihren Meisterbrief. Die Besten ihres Faches wurden von Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer (HWK) für München und Oberbayern, mit Urkunden und Medaillen geehrt. Unter den 38 Jahresbestmeisterinnen und -meistern stammen 19 aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung:

-Bäcker Ernst Ferdinand Neudecker (München),

-Brauer und Mälzer Maximilian Liebhart (Dietramszell/Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen),

-Spengler Stefan Adelsberger (Valley/Kreis Miesbach),

-Schreiner Markus Gruber (Gaißach/Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen),

-Kaminkehrer Florian List (Bergen/Kreis Traunstein),

-Metallbauer Heribert Hartmann (Irschenberg/ Kreis Miesbach),

-Karosserie- und Fahrzeugbauer Pascal Alexander Barros de Oliveira (Berg/ Kreis Starnberg),

-Gold- und Silberschmiedin Sunke Kosack (Unterschleißheim/Kreis München),

-Maurer und Betonbauer Sebastian Gschwendtner (Schechen/Kreis Rosenheim),

-Zimmerer Florian Metz (Hohenschäftlarn/Kreis München),

-Straßenbauer Anton Freiberger (Wasserburg/Kreis Rosenheim),

-Maler- und Lackierer Josef Huber (Bad Tölz),

-Kraftfahrzeugtechniker Daniel Haberl (Isen/ Kreis Erding),

-Installateur- und Heizungsbauer Sebastian Adlberger (Niederding/Kreis Erding),

-Elektrotechniker Thomas Forstmair (Grafing/ Kreis Ebersberg),

-Feinwerkmechaniker Ludwig Kaltenhauser (Trostberg/Kreis Traunstein),

-Handzuginstrumentenmacher Sebastian Siglbauer (Waging/Kreis Traunstein),

-Metallblasinstrumentenmacher Korbinian Thomas Saller (Garmisch-Partenkirchen),

-Geigenbauer Dominik Josef Wlk (Stephanskirchen/Kreis Rosenheim).

Im Schnitt sind die frischgebackenen Meister 21 Jahre alt – und damit weit jünger als früher, als vor der Meisterprüfung drei Jahre als Geselle Pflicht waren. Mit dem Meisterbrief in der Tasche hätten die jungen Handwerker beste Voraussetzungen für ihre berufliche Karriere, betonte HWK-Präsident Peteranderl. „Sie können ein Unternehmen gründen oder eine Führungsposition in einem Unternehmen übernehmen.“ Nicht zuletzt bestehe mit dem Meisterbrief heute auch die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen. Für was auch immer sich die Handwerksmeister entscheiden: Die Bedingungen für ihren Start seien ausgezeichnet, so Peteranderl. „2016 wird ein sehr gutes Handwerksjahr. Wir rechnen in Oberbayern mit einem Umsatzwachstum von vier Prozent. Die Stimmung in den Handwerksbetrieben ist bestens.“  mad

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