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Die besten Handwerksmeister Oberbayerns

meisterfeier . München – Kaminkehrer, Bäcker, Schreiner, Elektrotechniker und Friseure: Knapp 1700 junge Handwerkerinnen und Handwerker aus Oberbayern haben am Samstag ihren Meisterbrief erhalten.

Die Meisterfeier im Internationalen Congress Centrum München war die größte ihrer Art im gesamten Bundesgebiet. Die besten Absolventen in den jeweiligen Handwerksberufen wurden von Georg Schlagbauer, Präsident der Handwerkskammer (HWK) für München und Oberbayern, geehrt – mir Urkunden und Medaillen.

22 der insgesamt 42 Jahresbestenmeister stammen aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung: Thomas Kressirer (Kaminkehrer aus Moosinning), Richard Wunderlich (Kraftfahrzeugtechniker aus Oberhaching), Magnus Berchtold (Karosserie- und Fahrzeugbauer aus München), Samuel Hrasky (Bäcker aus Neuried), Martin Lehmer (Holzbildhauer aus München), Martin Hilger (Feinwerkmechaniker aus Riedering), Julia Dietrich (Steinmetz- und Steinbildhauerin aus Puchheim), Alexander Richter (Stuckateur aus Markt Indersdorf), Tanja Bergmann (Maler- und Lackiererin aus Fürstenfeldbruck), Maik Krause (Fliesen-, Platten- und Mosaikleger aus Baiern), Helmut Mittermaier (Installateur- und Heizungsbauer aus Rechtmehring), Andreas Graf (Informationstechniker aus München), Karsten Hartmann (Elektrotechniker aus München), Josefine Lehner (Metall- und Glockengießerin aus Gauting), Peter Weiß (Seiler aus Flintsbach), Thomas Liebl (Spengler aus Garmisch-Partenkirchen), Michael Steinhard (Landmaschinenmechaniker aus Eurasburg), Gesa Giersberg (Vergolderin aus München), Rahel Scheufele (Buchbinderin aus Weilheim), Anne Hartmann (Geigenbauerin aus München), Markus Lohner (Maurer- und Betonbauer aus Gars am Inn), Ludwig Maurer (Ofen- und Luftheizungsbauer aus Aschau).

Auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner kam, um den Handwerkern zu gratulieren. „Familiengeführte Betriebe erbringen die größte Ausbildungsleistung, qualitativ und quantitativ“, lobte Aigner zudem die Ausbildungsbereitschaft von Handwerk und Mittelstand. Damit es auch künftig noch genügend Meister gibt, forderte HWK-Präsident Schlagbauer in seiner Ansprache, die berufliche Bildung in Deutschland nicht zu vernachlässigen. Seit 2006 sei die Zahl der Studienanfänger um 47 Prozent gestiegen, die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge dagegen um elf Prozent gesunken, so Schlagbauer. „Wir brauchen aber ein ausgewogenes Verhältnis von Theoretikern zu Praktikern.“  mad

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