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Ifo: Baumaterial bleibt knapp - Unternehmen erwarten weitere Preisanhebungen

Ein LKW-Fahrer entlädt Baumstämme von seinem LKW auf die Rundholzsortieranlage auf dem Gelände eines Sägewerks.
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Die Holzpreise sind im vergangenen Jahr enorm gestiegen.

Bauen ist zuletzt deutlich teurer geworden. Als einer der Haupttreiber gelten die steigenden Preise für Rohstoffe wie Holz oder Stahl. Doch Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

München - Stahl, Holz, Dämmstoffe: Der Mangel an Baustoffen in Deutschland hat zu Jahresbeginn nachgelassen. Im Hochbau litten im Januar noch 25,3 Prozent der Unternehmen unter Versorgungsengpässen, nach 31,3 Prozent im Dezember, wie das Münchner Ifo-Institut* bei seiner am Mittwoch veröffentlichten Unternehmensumfrage herausfand. Auch im Tiefbau entspannte sich die Lage etwas: 20,4 Prozent der Betriebe beklagten sich über Lieferengpässe, im Dezember lag der Anteil noch bei 23,1 Prozent. Der globale Aufschwung nach der Corona*-Rezession 2020 und der Bauboom - etwa in den beiden weltgrößten Volkswirtschaft USA und China - gelten als Gründe für die Knappheit.

Baumaterial bleibt Kostentreiber

Das Material bleibt trotz der leichten Entspannung ein Kostentreiber am Bau. „Das sehen wir auch im Baustoffgroßhandel: Hier wurden im Januar flächendeckend steigende Verkaufspreise gemeldet“, sagte Ifo-Forscher Felix Leiss. Insbesondere im Hochbau hätten die Unternehmen infolge der steigenden Materialkosten ihrerseits die Preise anheben müssen. „Für die kommenden Monate waren vielerorts weitere Anpassungen vorgesehen“, sagte Leiss weiter. Das Berliner DIW geht davon aus, dass die Baupreise in diesem Jahr zweistellig zulegen werden, nach einem Plus von 8,5 Prozent 2021.

Von einem Mangel an Fachkräften war ebenfalls etwas seltener die Rede. Dennoch konnten offene Stellen vielerorts nicht rasch besetzt werden. „Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, aber jedes dritte Bauunternehmen findet nicht genug Fachkräfte“, sagte Leiss. Sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau ging der Fachkräftemangel leicht zurück: 34,4 Prozent der Tiefbaubetriebe berichteten über einen Mangel an geeigneten Bewerbern, etwas weniger als noch im Dezember mit 37,1 Prozent. Im Hochbau sind aktuell 31,8 Prozent der Unternehmen betroffen, ein Rückgang um 5,6 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Binnen Jahresfrist ist der Wert jedoch um 15,5 Prozentpunkte gestiegen, so das Ifo-Institut (rtr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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