Aufruf zum Blaumachen

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recht Wer einen Kollegen mehrfach zum Blaumachen auffordert, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Beschäftigte animieren Mitarbeiter damit zum Arbeitszeitbetrug. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin und beruft sich auf eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Ludwigshafen (Az: 5 Ca 145/11). Der spätere Kläger war krankgeschrieben und rief einen Kollegen an. Er forderte ihn auf, blauzumachen. Da der Mitarbeiter den Lautsprecher des Telefons anmachte, konnten andere das Gespräch mithören. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin dem Mann fristlos. Zu Recht, entschied das Gericht. Eine vorherige Abmahnung ist nicht notwendig.

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