Aufbewahrung von Kontoauszügen

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Für Kontoauszüge gelten keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.

Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. „Beim Kontoauszug handelt es sich um eine Mitteilung der Bank, er hat keinen besonderen Rechtscharakter wie eine Urkunde oder Ähnliches“, erklärt Sibylle Miller-Trach von der Verbraucherzentrale Bayern. Gleiches gelte für Online-Kontoauszüge.

Die Mitteilungen würden Banken in der Regel zum Monatsende verschicken. „Da steht dann drin, dass der Kunde die Angaben darin genehmigt, wenn er nicht innerhalb von sechs Wochen seit Zugang des Rechnungsabschlusses widerspricht.“

Auch wenn es keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist gibt: Wegwerfen sollte man Kontoauszüge trotzdem nicht sofort. „Im Hinblick auf das Finanzamt sollte man Kontoauszüge, aus denen sich Überweisungen im Zusammenhang mit Handwerkerleistungen oder haushaltsnahen Dienstleistungen ergeben, zwei Jahre lang aufbewahren“, rät die Verbraucherschützerin.

Außerdem sei es wichtig, Kontoauszüge aufzubewahren, die Zahlungen im Zusammenhang mit Kaufverträgen oder Handwerkerleistungen belegen, auf die Gewährleistungsansprüche bestehen. „Dann kann man die Zahlung auch noch beweisen, wenn es darauf ankommt.“ Bei Bauwerken oder Arbeiten an einem Gebäude habe man beispielsweise eine fünfjährige Gewährleistungsfrist.  seh

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