Aktuelles in kürze; Börsen Im Überblick

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Martin Winterkorn,ehemaliger Chef des Volkswagen-Konzerns

Kein neues Verfahren gegen Winterkorn. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig führt kein weiteres Verfahren gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn.

Aktuelles in kürze

Am Wochenende hatte die „Bild am Sonntag“ über Steuerermittlungen gegen Winterkorn berichtet. Die Staatsanwaltschaft habe Erkenntnisse über ein mögliches Steuervergehen an die zuständige Steuerbehörde weitergeleitet, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Klaus Ziehe. Die „Bild am Sonntag“ hatte aus den Akten zitiert, dass es unter anderem um Überweisungen von insgesamt rund zehn Millionen Euro auf Schweizer Konten in den Jahren 2017/2018 ging. Das Steuerverfahren begann nach einem routinemäßigen Hinweis von Winterkorns Bank zunächst mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München.

Bericht: Tesla will Werk in Deutschland

Der US-Elektroautokonzern Tesla verhandelt offenbar über einen Standort in Deutschland. Das Unternehmen habe Gespräche mit zwei Bundesländern über eine „Giga-Factory“ geführt, berichtet das „Wall Street Journal“. Dort werden sowohl Autos als auch Batterien hergestellt. Bei den Ländern handelt es sich demnach um Rheinland-Pfalz und das Saarland. Beide kommen wegen ihrer Nähe zu Frankreich infrage – dem wichtigsten Tesla-Absatzmarkt in Europa. Firmenchef Elon Musk hatte laut „Wall Street Journal“ schon vergangenen Monat gesagt, er wolle Ende 2018 einen europäischen Produktions-Standort bekannt geben. Bei Twitter schrieb er, Deutschland sei die „bevorzugte Wahl“.  mmä

Börsen Im Überblick

Dem Dax ging die Kraft aus

Nach seinem jüngsten Aufschwung ist dem Dax die Kraft ausgegangen. Allerdings hielten sich die Verluste trotz des wieder steigenden Eurokurses in Grenzen. Der deutsche Leitindex beendete den Handel mit einem Minus von 0,48 Prozent auf 12 798,20 Punkte. Am Freitag war der Dax mit dem größten Wochengewinn seit März aus dem Handel gegangen und hatte die vierte Woche in Folge zugelegt.

Bester Wert im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank mit plus 2,9 Prozent. Thyssenkrupp büßten als einer der größten Verlierer im Leitindex 1,9 Prozent ein. Eon-Aktien gaben ebenfalls um 1,9 Prozent nach, während im MDax die Anteile von Innogy um 1,7 Prozent stiegen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um 0,02 Prozentpunkte auf 0,24 Prozent.

Die Europäische Zentralbank setzte den Euro auf 1,1684 (Freitag: 1,1625) US-Dollar fest. dpa

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