Aktuelles in kürze; börsen im überbick

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Große Spanne beim Mindestlohn. Der Mindestlohn in Deutschland bleibt laut einer Untersuchung hinter dem Niveau der meisten westeuropäischen Länder zurück.

Aktuelles in kürze

Das ermittelten Forscher des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Hierzulande liegt die gesetzliche Lohnuntergrenze derzeit bei 8,84 Euro pro Stunde. In Belgien müssten dagegen etwa mindestens 9,47 Euro gezahlt werden, in den Niederlanden 9,68 Euro und in Frankreich 9,88 Euro. Den höchsten Mindestlohn habe Luxemburg mit 11,55 Euro. Mindestlöhne gibt es demnach in 22 der 28 EU-Staaten.

Zuwanderungsgesetz mit Punktesystem

In der unter Fachkräftemangel leidenden Wirtschaft mehren sich die Rufe nach erleichterter Zuwanderung für ausländische Fachkräfte. Die Industrie- und Handelskammer Oberbayern forderte am Mittwoch eine Reform der Regeln: So sollen Ausländer mit konkretem Jobangebot leichter einwandern können. Ausländer ohne Arbeitsvertrag in der Tasche sollen nach dem Vorbild des in Kanada praktizierten Punktesystems einwandern können. Ein Punktesystem würde bedeuten, dass Ausländer eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis bekommen können, sofern sie gewisse Voraussetzungen erfüllen, etwa bei Alter, Schul- und Berufsabschluss.

HSH Nordbank geht an US-Investoren

Finanzinvestoren aus den USA und Großbritannien kaufen die HSH Nordbank, die gemeinsame Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein. Die New Yorker Investmentgesellschaft Cerberus und der US-Investor J. Christopher Flowers übernehmen die meisten Anteile und halten künftig rund 80 Prozent des Instituts, wie die Kieler Landesregierung und der Hamburger Senat am Mittwoch mitteilten. Kleinere Anteile gehen an die amerikanische Gesellschaft GoldenTree und an Centaurus Capital aus London sowie an die österreichische Bawag, die Cerberus zuzurechnen ist.

börsen im überbick

Dax beendet Februar mit Verlusten

Im Gleichklang mit dem ebenfalls schwächelnden Dow Jones ist der Dax am Mittwoch wieder eingeknickt. Letztlich verlor der deutsche Leitindex 0,44 Prozent auf 12 435,85 Punkte. Damit geht der Februar für den Dax mit einem Minus von 5,7 Prozent tiefrot zu Ende, nachdem er im Januar bei 13 596 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht hatte. Seither hat vor allem die Furcht vor schnell steigenden Zinsen die Anlegerstimmung getrübt.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,46 Prozent am Vortag auf 0,45 Prozent. Auch der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2214 (Dienstag: 1,2301) US-Dollar fest.

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