Aktuelles in Kürze

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Jean-Claude Junckerist Präsident der EU-Kommission.

Inflationsrate bei 1,8 Prozent; China führt Quote für Elektroautos ein; Sparlöwe für Jean-Claude Juncker; Paket-Drohne kann auf Laster landen

Inflationsrate bei 1,8 Prozent

Steigende Preise für Nahrungsmittel und Energie haben die Inflation in Deutschland auch im September angetrieben.Die Verbraucherpreise lagen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Genauso hoch war die Rate im August des laufenden Jahres. Für Juni 2017 hatten die Wiesbadener Statistiker eine Teuerungsrate von 1,6 Prozent errechnet, für Juli dann 1,7 Prozent.

Im September mussten Verbraucher unter anderem deutlich mehr für Nahrungsmittel zahlen (plus 3,6 Prozent) als vor Jahresfrist. Energie verteuerte sich um 2,7 Prozent.

China führt Quote für Elektroautos ein

Die chinesische Regierung macht Ernst mit ihrer Quote für Elektroautos. Von 2019 an sollen Autobauer verpflichtende Mindestziele für den Anteil alternativer Antriebe in Produktion und Verkauf einhalten, wie das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie in Peking mitteilte. So sollen Autobauer, die mehr als 30 000 herkömmliche Fahrzeuge jährlich produzieren oder importieren, bestimmte Anteile über ein Punktesystem erfüllen. Für reine Elektroautos bekommen die Hersteller demnach mehr Punkte gutgeschrieben als für Hybridmotoren, auch für höhere Reichweiten soll es mehr Punkte geben. 2019 sollen die Autobauer eine Zehn-Prozent-Quote in China erfüllen, von 2020 an dann 12 Prozent.

Sparlöwe für Jean-Claude Juncker

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat in München den „Sparlöwen 2017“ des Bundes der Steuerzahler Bayern entgegengenommen. Der Steuerzahlerbund würdigt mit der Auszeichnung nach eigenen Angaben „ein Lebenswerk im Interesse der europäischen Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere der europäischen Steuerzahler“.

Paket-Drohne kann auf Laster landen

Eine Drohne ist in Zürich erfolgreich zur kommerziellen Paket-Belieferung getestet worden. Das Fluggerät der US-Entwicklungsfirma Matternet brachte eine Kaffeepackung bei Tempo 70 zu einem Lieferwagen in sieben Kilometer Entfernung und landete dort sicher auf dem Dach des Vans. Mit diesem Konzept soll die Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung verkürzt werden: Paketauslieferer fahren zur Beladung häufig nur einmal am Tag ein Depot an, durch die Drohnen soll ihr Bestand aber laufend ergänzt werden. Projektpartner ist der Autobauer Daimler, von ihm kommt der Van samt Landeplattform.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare