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Der Hersteller Brandt will Kunden mit Produkt-Neuheiten anlocken.
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Der Hersteller Brandt will Kunden mit Produkt-Neuheiten anlocken.

Geldgeber zur Kontrolle in Athen; Arbeitsmarkt bleibt gut in Form; Zwieback will weg von Schonkost-Image; Nokias Einfachhandy kehrt zurück

Geldgeber zur Kontrolle in Athen

Vertreter der internationalen Geldgeber Griechenlands starten heute eine neue Kontrolle des Reformprogramms in Athen. Im Mittelpunkt steht diesmal in erster Linie die Senkung des Einkommensteuer-Freibetrags von heute 8636 Euro auf etwa 6000 Euro pro Jahr, berichteten übereinstimmend griechische Medien am Montag. Bedingung für weitere Hilfen sind darüber hinaus Reformen beim Streikrecht und den Gewerkschaften, bei Privatisierungen sowie im Rentensystem. Es sei unklar, wie lange die Experten der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank, des Europäischen Stabilitätsmechanismus und des Internationalen Währungsfonds bleiben werden.

Arbeitsmarkt bleibt gut in Form

Jobvermittler sehen vorerst keinen Hinweis auf ein Ende des Jobaufschwungs. Mindestens bis zum Frühsommer rechnen sie saisonbereinigt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktbarometer für Februar berichtete. Zugleich werde die Zahl der Jobs in den kommenden drei Monaten erneut zunehmen. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, das Barometer fußt auf einer Umfrage unter den 156 Arbeitsagenturen.

Zwieback will weg von Schonkost-Image

Der Hagener Zwieback-Hersteller Brandt will dem Schonkost-Image seines Traditions-Produkts den Kampf ansagen. „Wir haben uns in die Ecke drängen lassen, dass Zwieback dann gegessen wird, wenn man krank ist“, sagte der Brandt-Manager und Sohn des Firmeninhabers Carl-Jürgen Brandt, Christoph Brandt, im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zur Belebung des Geschäfts vor allem mit jüngeren Kunden habe Brandt Neuheiten wie Zwieback mit Quinoa oder Chia-Samen entwickelt. Wenn der Handel mitspiele, könnten die neuen Produkte in ein paar Monaten in den Supermärkten zu finden sein.

Nokias Einfachhandy kehrt zurück

Das Einfach-Handy Nokia 3310 kommt zurück. Der finnische Anbieter HMD Global, der jetzt Geräte unter der Marke Nokia entwickelt, kündigte die Wiedergeburt des Modells an. Vor allem die Batterie-Laufzeit ist man von Smartphones nicht mehr gewohnt: Das Nokia 3310 kann 22 Stunden Telefonate aushalten – und einen Monat im Standby. Der Verkaufspreis soll weltweit im Schnitt bei 49 Dollar liegen.

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