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IG Metall will fünf Prozent mehr Geld; Deutschland-Chef bei RWE geht; Neuer Rekord bei Zahl der Jobs in Bayern; Haftstrafe für Flowtex-Gründer; Garantien Österreichs für BayernLB rechtens

IG Metall will fünf Prozent mehr Geld

Die IG Metall will in den Tarifverhandlungen für die mehr als 800 000 Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie fünf Prozent mehr Geld verlangen. Für diese Höhe sprach sich die Tarifkommission der IG Metall Bayern aus. „Wir haben uns am Durchschnitt der Wirtschaftssituation aller Betriebe orientiert, also nicht nur an denen, die besonders gut dastehen“, sagte Bezirksleiter Jürgen Wechsler. Die Tarifverhandlungen für die Branche in Bayern beginnen am 16. März.

Deutschland-Chef bei RWE geht

Beim radikalen Umbau des Energieriesen RWE hat einer der einflussreichsten Manager des Unternehmens seinen Posten verloren: Deutschland-Chef Arndt Neuhaus verlasse Ende Januar den Konzern, teilte RWE nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung mit. Damit geht ein Vertrauter der mächtigen Kommunen, die knapp ein Viertel der RWE-Anteile halten. Die Kommunen reagierten mit scharfer Kritik. Neuhaus (49) war seit mehr als 14 Jahren bei RWE und leitete seit 2011 die RWE Deutschland AG, die mit knapp 20 000 Mitarbeitern größte Beteiligungsgesellschaft im Konzern.

Neuer Rekord bei Zahl der Jobs in Bayern

Bayern hat im abgelaufenen Jahr einen neuen Beschäftigungsrekord verzeichnet. 2015 habe es mit 7,27 Millionen im Freistaat so viele Jobs gegeben wie nie zuvor – das seien 1,2 Prozent mehr als 2014, berichtete das Statistische Landesamt. Stärker sei der Beschäftigungszuwachs lediglich in Berlin ausgefallen, wo (allerdings auf deutlich niedrigerer Basis) die Zahl der Erwerbstätigen im Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen war. Im Bundesschnitt wuchs die Zahl um 0,8 Prozent.

Haftstrafe für Flowtex-Gründer

Erneute Haftstrafe für den ehemaligen Geschäftsführer der Betrugsfirma Flowtex: Das Bezirksgericht Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau hat den 66-jährigen Manfred Schmider wegen Geldwäsche zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt. Die Hälfte davon könnte auf Bewährung ausgesetzt werden. Hinzu komme eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 200 Schweizer Franken (181 Euro). Der vor rund 15 Jahren aufgedeckte Flowtex-Skandal war einer der größten Betrugsfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Garantien Österreichs für BayernLB rechtens

Österreichische Garantien für die BayernLB sind nach einem Urteil des EU-Gerichts mit EU-Recht vereinbar. Die Garantie, die Österreich der BayernLB anlässlich der Notverstaatlichung der früheren Krisenbank Hypo Alpe Adria 2009 gewährt hatte, sei als Beihilfe mit EU-Recht konform, befanden die Richter in Luxemburg. Österreich hatte argumentiert, niemals die Absicht gehabt zu haben der BayernLB eine Beihilfe zu gewähren. Sie müsse als für mit dem Binnenmarkt unvereinbar erklärt werden.

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