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Goldpreis setzte Talfahrt fort; US-Börsen beenden Verlustjahr 2015; Banken Abwicklung trat in Kraft; Bsirske will Abkehr von Schwarzer Null; Arbeitgeber gegen Sozialgesetze; Ab 2020 Autopilot auf der Autobahn

Goldpreis setzte Talfahrt fort

Vor allem der starke Dollar sorgte das dritte Jahr in Folge für fallende Goldpreise. Zum Jahresende 2015 wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Börse in London für 1066 Dollar gehandelt. Das waren 116 Dollar oder etwa 10 Prozent weniger als zu Beginn des Jahres. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten rechnen bis Ende 2016 im Mittel mit einen Goldpreis von 1109 Dollar.

US-Börsen beenden Verlustjahr 2015

Die US-Aktienbörsen haben an Silvester, dem letzten Handelstag des Jahres 2015 mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial verlor am Donnerstag 1,02 Prozent auf 17 425,03 Punkte. Für den S&P-500-Index ging es um 0,94 Prozent auf 2043,94 Punkte nach unten. 2015 schloss der Dow mit einem Minus von 2,23 Prozent ab. Der S&P verlor 0,44 Prozent. In Deutschland wurde an Silvester nicht gehandelt.

Banken Abwicklung trat in Kraft

Europa schützt mit einem neuen Notfalltopf für Pleitebanken künftig die Steuerzahler. Seit dem Jahreswechsel gelten die gemeinsamen Regeln zur Sanierung und – im Notfall – Schließung von Banken. Der europäische Banken-Abwicklungsfonds soll künftig für die Kosten aufkommen. Im Fall der Schieflage einer Bank werden dann zunächst Eigentümer und Gläubiger von Banken zur Kasse gebeten. Erst als letztes Mittel sollen auch Einlagen von Sparern oder etwa Steuergelder herangezogen werden.

Bsirske will Abkehr von Schwarzer Null

Verdi-Chef Frank Bsirske hat sich angesichts des Geldbedarfs zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms für eine Abkehr von einem ausgeglichenen Bundeshaushalt ausgesprochen. „Egal, ob Bildung, Pflege oder sozialer Wohnungsbau – erst jetzt wird deutlich, wie massiv viele Bereiche der öffentlichen Infrastruktur unterfinanziert sind“, sagte Bsirske. „Der Flüchtlingszustrom wirkt wie ein Katalysator für die Problemwahrnehmung“.

Arbeitgeber gegen Sozialgesetze

Deutschlands Arbeitgeber fordern von der Bundesregierung den Verzicht auf zusätzliche Regeln für Leiharbeit und Werkverträge. Es dürfe keine neue und zusätzliche Bürokratie für Wirtschaft und Arbeit geben, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbands BDA, Ingo Kramer,. „Bürokratie muss abgebaut werden, statt durch neue Gesetzentwürfe neue Bürokratie zu schaffen“, sagte Kramer.

Ab 2020 Autopilot auf der Autobahn

Fahren mit Autopiloten auf deutschen Autobahnen wird nach Einschätzung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ab 2020 möglich sein. „In fünf Jahren werden wir hochautomatisierte Systeme serienmäßig haben, die unsere Autos digital über die Autobahn lenken“, sagte Dobrindt dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

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