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Wacker Chemie schafft Gewinnsprung; Sal. Oppenheim: Haft für Ex-Manager?; US-Notenbank: Keine Eile mit Zinswende; Shell hält an Alaska-Projekt fest

Wacker Chemie schafft Gewinnsprung

Der Chemiekonzern Wacker hat im vergangenen Jahr auch dank höherer Preise für Silizium zur Herstellung von Solaranlagen kräftig zugelegt. Der Umsatz sei um acht Prozent auf 4,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Wacker Chemie AG in München mit. Der Gewinn sprang von 6 auf 195 Millionen Euro in die Höhe. Grund dafür waren neben einer robusten Nachfrage auch Sonderzahlungen im Zusammenhang mit der Auflösung langfristiger Lieferverträge für Solarsilizium. Auch Sparmaßnahmen zeigten Wirkung.

Sal. Oppenheim: Haft für Ex-Manager?

Im Sal. Oppenheim-Prozess hält das Landgericht Köln die vier ehemaligen Bankchefs nach dem bisherigen Stand der Beweisaufnahme für schuldig. Die Strafe für Matthias Graf von Krockow würde sich zwischen zwei und drei Jahren bewegen. Christopher von Oppenheim müsste mit einer Mindeststrafe von einem Jahr und zehn Monaten  rechnen. Dieter Pfundt hätte sich derzeit auf eine Spanne zwischen 20 Monaten und zwei Jahren und acht Monaten einzustellen.  Umsetzung des Vorschlags wären Geständnisse der Angeklagten sowie eine Zustimmung der Staatsanwaltschaft.

US-Notenbank: Keine Eile mit Zinswende

Die US-Notenbank Fed schätzt die Konjunktur und den Arbeitsmarkt der USA positiver ein als zuvor, will bei ihrer Zinswende allerdings weiterhin Geduld walten lassen. Die Inflation dürfte wegen des Ölpreiseinbruchs erst einmal weiter sinken. Die Märkte reagierten insgesamt eher verhalten auf die Einschätzungen der Notenbank. Die Fed machte in ihren Ausführungen deutlich, dass es mit einem Ende des ultra-billigen Geldes noch ein paar Monate dauern könnte.

Shell hält an Alaska-Projekt fest

Ungeachtet des Drucks durch drastisch eingebrochene Weltmarktpreise hält der britisch-niederländische Ölkonzern Shell an seinem umstrittenen Arktis-Projekt in Alaska fest. Shell wolle noch in diesem Jahr mit den Bohrungen beginnen, sagte Vorstandschef Ben van Beurden. Gegen das Projekt bestehen erhebliche Bedenken von Umweltschützern. Wichtige Genehmigungen der US-Bundesregierung stehen noch aus. Trotz der fallenden Ölpreise hat Shell seinen Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Netto verdiente der Konzern 19,7 Milliarden Dollar, im Vergleich zu 16,7 Milliarden im Jahr zuvor.

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