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Audi ruft 70 000 Autos zurück; EU segnet Kauf von E-Plus ab; Malaysia Airlines streicht 6000 Stellen; Einzelhandel schwächelt

Audi ruft 70 000 Autos zurück

Audi ruft weltweit rund 70 000 Autos wegen möglicher Probleme mit der Bremskraftverstärkung in die Werkstätten. Betroffen sind Modelle der Reihen A4, A5, A6, A7, Q5, Q7, die zwischen März und Dezember 2012 gebaut wurden und mit einem 3,0-Liter-Dieselmotor ausgestattet sind. Schlimmstenfalls könne wegen des Fehlers ein wenig Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. „Die Autos können zwar weiterhin gebremst werden, es ist aber ein deutlich höherer Druck auf das Bremspedal notwendig“, erklärt Audi. Kunden könnten ihre Fahrzeuge jedoch bis zum Austausch weiter fahren.

EU segnet Kauf von E-Plus ab

Die EU hat die Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland (O2) endgültig genehmigt. Die Kartellwächter in Brüssel bestätigten, dass der Konzern die mit dem Geschäft verbundenen Auflagen erfüllt, wie der Mobilfunker am Freitag in München mitteilte. Im Gegenzug für die Genehmigung hatte Telefónica etwa zugesagt, Netzkapazitäten an den Anbieter Drillisch zu verkaufen.

Malaysia Airlines streicht 6000 Stellen

Malaysia Airlines streicht angesichts der steigenden Verluste nach zwei schweren Flugzeugunglücken rund 6000 Stellen. Dies entspricht rund einem Drittel der derzeitigen Belegschaft, wie aus einer Mitteilung des staatlichen Vermögensfonds Khazanah, der den größten Anteil an dem Konzern hält, vom Freitag hervorgeht. Seit März sind zwei Malaysia-Airlines-Flugzeuge mit zusammen 537 Passagieren verunglückt.

Einzelhandel schwächelt

Rückschlag für den deutschen Einzelhandel im Juli: Der Umsatz ist im Vergleich zum guten Vormonat preisbereinigt (real) um 1,4 Prozent gesunken. Es war der stärkste Rückgang binnen Monatsfrist seit Januar 2012, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Nominal gingen die Erlöse um 1,0 Prozent gegenüber Juni zurück. Im Jahresvergleich setzte die Branche im Juli allerdings real 0,7 Prozent und nominal 1,0 Prozent mehr um. Insgesamt stand von Januar bis Juli 2014 ein reales Plus von 1,3 Prozent, nominal waren es 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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