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Konsumklima auf Sechs-Jahres-Hoch Der wachsende Konjunkturoptimismus versetzt die deutschen Verbraucher in immer bessere Konsumlaune.

Im Januar sei die Verbraucherstimmung so gut gewesen wie zuletzt vor mehr als sechs Jahren, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit. Das Konsumklima werde daher im Februar auf den Wert von 8,2 Punkten klettern – nach revidiert 7,7 Punkten im Dezember. Als Triebfeder des Konsumklimas erwies sich im Januar vor allem die Zuversicht vieler Menschen, 2014 mehr Geld auf dem Lohn- und Gehaltskonto zu haben: Der Indikator für die Einkommenserwartung kletterte auf ein 13-Jahres-Hoch.

Renschler von Daimler zu VW?

Der scheidende Daimler-Produktionschef Andreas Renschler könnte nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ zu Volkswagen wechseln. Demnach soll Renschler die Position des Lastwagenchefs des VW-Konzerns, zu dem auch MAN und Scania gehören, übernehmen, wie das Blatt berichtete. Weder Daimler noch VW wollten die Informationen kommentieren. Daimler hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass der 55-Jährige seine Aufgaben mit sofortiger Wirkung ruhen lasse. Die Entscheidung war den Angaben zufolge in gegenseitigem Einvernehmen getroffen worden. Nachfolger wird der 48-jährige Markus Schäfer, der zuvor für die Produktionsplanung verantwortlich war.

Spanien: Zurück zur Atomkraft

Die spanische Regierung plant die Kehrtwende in der Energiepolitik und will die Laufzeit für Kernkraftwerke verlängern: Von aktuell 40 Jahren auf dann 50 oder sogar 60 Jahre. Dieser Vorstoß wird Thema auf der Kabinettssitzung am kommenden Freitag sein. Die sozialistische Vorgängerregierung unter Luis Rodríguez Zapatero wollte ursprünglich die gesamte spanische Atomindustrie bis 2014 stilllegen. Doch im Zuge der Wirtschaftskrise ruderte Zapatero zurück. Die heutige Regierung unter Mariano Rajoy schlägt nun den Weg zurück zur Kernenergie ein.

Insolvenzverfahren gegen Infinius

Gut zweieinhalb Monate nach Bekanntwerden der Anlagebetrugs-Ermittlungen gegen die Dresdner Infinus-Finanzgruppe ist ein erstes Insolvenzverfahren gegen ein Unternehmen aus dem Firmengeflecht eröffnet worden. „Es handelt sich um die MAS Finanz AG“, sagte Birgit Keeve, Richterin am Amtsgericht Dresden, 16 weitere Unternehmen stehen auf Anordnung des Gerichts unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Es geht nach Angaben der Staatsanwaltschaft um ein Anlagevolumen in Höhe von 400 Millionen Euro, das Geld von 25 000 Anlegern.

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