Aktuelles in kürze

Infineon wird zuversichtlicher Infineon blickt wieder optimistischer in die Zukunft: Der Halbleiter-Spezialist, dessen Unternehmenszentrale in Neubiberg bei München steht, kommt schneller wieder in Schwung als erwartet.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr schraubte der Konzern seine Prognose für das laufende Jahr nach oben und überraschte auch im vergangenen Quartal positiv. „Infineon hat sich gut erholt und ist wieder gewachsen“, sagte Vorstandschef Reinhard Ploss gestern und stellte ein weiteres Umsatzplus und steigenden Gewinn im laufenden Quartal in Aussicht.

Solarstreit belastet Wacker Chemie

Der Solarstreit zwischen China und der EU hat dem Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie die Bilanz für das zweite Quartal verdorben. Der Gewinn sackte von April bis Juni im Jahresvergleich um drei Viertel auf 15,1 Millionen Euro ab, wie der MDax-Konzern in München mitteilte. Auch die Solarkrise in Europa machte sich bei den Bayern weiter negativ bemerkbar. Entwarnung für die kommenden Monate gab Konzernchef Rudolf Staudigl nicht.

Mehr offene Stellen in Deutschland

Die Talfahrt bei der Arbeitskräftenachfrage in Deutschland scheint vorerst gestoppt. Zum zweiten Mal in Folge registrierte die Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder eine steigende Zahl offener Stellen. Entsprechend kletterte der monatlich ermittelte Stellenindex der BA (BA-X) im Juli um zwei Punkte auf 149 Zähler, berichtete die BA einen Tag vor der Veröffentlichung der offiziellen Juli-Arbeitslosenzahlen. Für den Juli erwarten Arbeitsmarktexperten dennoch keine größere Bewegung.

Käufersuche bei Praktiker

Die vorläufigen Insolvenzverwalter der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr suchen mit Hochdruck nach Investoren. Bis Anfang September sollen erste Angebote für das Unternehmen oder Teile davon vorliegen, kündigten die Verwalter Christopher Seagon und Jens-Sören Schröder in Hamburg an. „Wir haben zahlreiche Anfragen von Investoren, die Praktiker/Max Bahr in toto betreffen“, sagte Seagon. Ziel sei es daher, zügig erste Ergebnisse zu erreichen. Das Unternehmen werde nicht 1:1 an einen Investor weitergereicht werden können, aber als lebensfähige Einheit.

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