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Jeff Bezos,Amazon-Chef und Inhaber der Trump-kritischen „Washington Post“

Trump kritisiert Amazon scharf; BMW profitabelster Autobauer der Welt; Tesla ruft 123 000 Model S zurück; VW verlängert Umtauschprämie

Trump kritisiert Amazon scharf

US-Präsident Donald Trump hat den weltweit agierenden Online-Handelskonzern Amazon öffentlich kritisiert.„Sie zahlen wenig oder gar keine Steuern an Bundesstaaten und Kommunen und sie benutzen unser Postsystem als ihren Botenjungen“, schrieb Trump auf Twitter. Dies lasse den Vereinigten Staaten enorme wirtschaftliche Schäden entstehen. Der Aktienkurs von Amazon war bereits am Vortag eingebrochen, als Berichte kursierten, Trump könnte politisch gegen den Konzern vorgehen. Konzernchef Jeff Bezos ist auch Inhaber der Trump-kritischen Zeitung „Washington Post“.

BMW profitabelster Autobauer der Welt

BMW bleibt der profitabelste Autokonzern der Welt. Kein anderer Hersteller hat es im vergangenen Jahr geschafft, die Münchner bei der Marge – dem Verhältnis von Umsatz und operativem Ergebnis – zu überflügeln, wie aus einer Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervorgeht. Daimler musste seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr an Suzuki abtreten und wurde Dritter. Volkswagen platzierte sich im Mittelfeld, lag dafür aber bei den Absatzzahlen weltweit an der Spitze. Der erste Platz bei Umsatz und Gewinn ging jeweils an Toyota.

Tesla ruft 123 000 Model S zurück

Der Elektroautobauer Tesla beordert wegen möglicher Probleme mit der Servolenkung eine hohe Anzahl seines meistverkauften Fahrzeugs Model S in die Werkstätten. Der bislang größte Rückruf der Firma von Tech-Milliardär Elon Musk umfasst weltweit 123 000 der Luxus-Limousinen, wie aus einer E-Mail an Kunden hervorgeht. Betroffen seien nur Modelle, die vor April 2016 gebaut wurden. Demnach habe der Hersteller festgestellt, dass es in Regionen mit kaltem Wetter zu starker Korrosion bestimmter Schrauben kommen könne, die zu einer Beeinträchtigung der Servolenkung führe. Es bestehe für die Kunden aber kein akutes Risiko.

VW verlängert Umtauschprämie

VW verlängert seine Umtauschprämie für alte Diesel-Autos bis Ende Juni 2018 – allerdings gilt dies nur noch beim Kauf eines Euro-6-Diesels. Angesichts drohender Fahrverbote wollen die Konzernmarken VW, Audi, Seat, Skoda und VW Nutzfahrzeuge ihre Kunden mit Euro-6-Diesel-Neuwagen zudem ab April mit einem Mobilitätsversprechen bei der Stange halten. Sollte es zu Fahrverboten kommen, könnten die Kunden dieses Versprechen (etwa in Form eines Fahrzeugtausches) in Anspruch nehmen.

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