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Mindestlohn: Zwei Millionen außen vor Die von der Union geforderten Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn könnten nach Berechnungen der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung rund zwei Millionen Menschen treffen.

Das wäre weit mehr als ein Drittel der rund fünf Millionen Beschäftigten, die für einen Stundenlohn unter 8,50 Euro arbeiten, hieß es. Die Zahl bezieht sich auf Ausnahmen für Minijobber, Rentner, Schüler, Studenten und hinzuverdienende Arbeitslose; Praktikanten und Azubis sind nicht enthalten.

Versicherer müssen Rücklagen erhöhen

Die deutschen Lebensversicherer müssen laut der Ratingagentur Assekurata noch mehr Geld für Zinsgarantien aus Altverträgen zurücklegen als bislang gedacht. Die Unternehmen müssten ihre Zinszusatzreserve für das Jahr 2013 voraussichtlich um 7 Milliarden Euro aufstocken, sagte Assekurata-Chef Reiner Will.

Chefwechsel bei Lanxess

Der Chemiekonzern Lanxess reißt nach Gewinneinbrüchen das Steuer herum: Der langjährige Konzernlenker Axel Heitmann verlässt überraschend den Konzern. Die Börse reagierte mit einem Kursfeuerwerk: Die Lanxess-Aktie stieg um mehr als acht Prozent. Künftiger Chef ist der frühere Lanxess-Finanzvorstand Matthias Zachert (46), der spätestens Mitte Mai vom Pharmaunternehmen Merck zurück nach Köln kommen soll. Er genießt in Finanzkreisen einen hervorragenden Ruf.

Google kauft Spezialisten für KI

Google setzt groß auf künstliche Intelligenz (KI). Der Internet-Konzern kauft die britische Firma DeepMind, die daran arbeitet, Computern das Denken beizubringen. Google bestätigte die Übernahme unter anderem dem „Wall Street Journal“.

Ein Preis wurde offiziell nicht genannt. Nach Informationen der „Financial Times“ und des Online-Dienstes „The Information“ zahlte Google rund 500 Millionen Dollar (365 Millionen Euro).

Argentinier dürfen wieder Dollar kaufen

Argentiniens Regierung hat die Devisen-Käufe von US-Dollar freigegeben, aber auf maximal 2000 Dollar im Monat begrenzt. Berechtigt sind Beschäftigte, deren Monatseinkommen bei mindestens 7200 Pesos (900 Dollar) liegt, wie Kabinettschef Jorge Capitanich mitteilte. Von dem Betrag werden 20 Prozent Steuern einbehalten, es sei denn, der Sparer lässt die Dollar-Summe mindestens 12 Monate auf seinem Sparkonto liegen. Mit der Freigabe der seit 2011 gesperrten Dollar-Käufe reagiert Argentinien auf den starken Devisen-Abfluss.

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