Tornado im Nachbarland Luxemburg

Wetter in Deutschland: Meteorologen warnen vor massiven Regenfällen -Sommer schon vorbei?

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Ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen wird die nächsten Tage das Wetter in Deutschland bestimmen.

Ein Sturmtief zieht von der Nordsee nach Mittelskandinavien und sorgt besonders an der Küste für windiges Wetter. Im Süden sind nach Angaben des DWD kräftige Gewitter in Anmarsch. 

  • Hitzewellen, Unwetter und zahlreiche Warnungen des DWD - das Auf und Ab in Sachen Wetter war im August 2019 extrem.
  • Im Juli gab es vereinzelt noch bis zu 40 Grad, der August startete hingegen mit heftigen Gewittern.
  • Nach dem Starkregen der letzten Tage bleibt das Wetter in Deutschland unbeständig.
  • Wie wird der Winter 2019/2020? Experte spricht von „Schockprognose“ für die kalte Jahreszeit.

Update vom 12. August: Für die neue Woche sagt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach niedrigere Temperaturen voraus. Am Montag hängen vor allem über dem Süden Deutschlands noch Wolken. Der Wetterdienst kündigt „ekliges Wetter“ an, das kräftige Gewitter, massive Regenfälle mit Hagel und Sturmböen mitbringen kann. Nach Hitzewellen im Juli erlebt Deutschland im August einen großen Wetterumschwung. Im September werden die Temperaturen dagegen zeitweise wieder hochsommerlich. Und auch das Wetter im Oktober wird vielversprechend warm. Der November dagegen wird grau - und vermutlich reich an Schnee. 

!Im Norden hingegen bleibt es laut DWD heiter, im Westen und Nordwesten können Schauer auftreten. Die Höchstwerte liegen bei 18 bis 25 Grad, im Osten bei bis zu 27 Grad.

Für den Dienstag sagt der DWD im Süden und Südwesten wieder einige Wolken voraus, es soll aber trocken bleiben. Anders im Norden: Hier können teils kräftige Schauer vom Himmel kommen.

Egal ob Regen oder Sonne - Sie wissen noch nicht, was Sie in den Sommerferien unternehmen sollen? Wir haben Tipps für ganz Bayern für Sie. Unwetter mit Tornado-Gefahr herrscht indes in Hamburg, wie nordbuzz.de* berichtet.

Wetter in Deutschland: Fußballmannschaft von Blitz getroffen

News vom 11. August, 22.10 Uhr: Schock während des Fußballtrainings: Durch einen Blitzeinschlag am Freitagabend wurden auf einem Sportgelände in Baden-Wüttemberg 15 Spieler verletzt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften musste anrücken und die Verletzten in umliegende Krankenhäuser bringen. 

Wetter in Deutschland: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen erwartet

Update vom 11. August, 14.29 Uhr: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht ein Sturmtief von der Nordsee nach Mittelskandinavien und sorgt besonders an der Küste für windiges Wetter. Gegen Abend sind außerdem im Südwesten und äußersten Süden einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Lokal könnte es auch zu Unwettern kommen. In der Nacht zum Montag seien im Südwesten und Süden verbreitet Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen. Dabei könnte gebietsweise Starkregen - teils auch über mehrere Stunden hinweg einsetzen. Unwetterartige Mengen seien dabei lokal nicht ausgeschlossen, so der DWD. 

Insgesamt müssen wir uns in den kommenden Tagen auf Abkühlung einstellen. Eine erneute Hitzewelle ist laut der 10-Tage-Vorhersage nicht in Sicht. In Niedersachsen wütete das Sturmtief „Mortimer“ in Form eines Tornados, wie ein Video aus Ostfriesland zeigt. Darüber berichtet nordbuzz.de*.

Wetter in Deutschland: Tornado zog über Luxemburg - Temperaturen in Deutschland sinken

Update vom 11. August: Im Südwesten Luxemburgs hat ein Tornado gewütet –19 Menschen wurden verletzt und zwei von ihnen liegen nun im Krankenhaus. Eine Person erlitt während des Sturms einen Herzinfarkt. Mehr als 300 Häuser wurden beschädigt, in etwa 90 kann man deshalb momentan nicht wohnen. Das luxemburgische Kabinett kam deshalb am Samstagabend zu einer Sondersitzung zusammen: „Wir lassen keinen im Regen stehen“, sagte Premierminister Xavier Bettel anschließend. „Die Bürger haben in 15 Minuten ganz viel verloren.“

Die Regierung versprach den Betroffenen nun Hilfe, Bettel nannte jedoch keinen Zahlen zu möglichen staatlichen Finanzhilfen. Er lobte die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Luxemburger Bürger. Zahlreiche Dachdeckerbetriebe sollen sich bereit erklärt haben, ihre Betriebsferien zu unterbrechen. Die Aufräumarbeiten werden nach Angaben des Einsatzleiters der Hilfskräfte, Paul Schroeder, noch die ganze Woche dauern.

In Deutschland wird Anfang der Woche ein Hochdruckgebiet für kältere Luft sorgen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden immer wieder Schauer erwartet. Am Montag wird es vor allem im Süden bewölkt sein, mit Höchstwerten zwischen 18 bis 23 Grad. Im Westen und Nordwesten können Schauer auftreten. Der Dienstag wird auch nicht wärmer, aber es soll trocken bleiben.

Deutschland-Wetter: Die Vorhersage bis 14. August im Video

Wetter in Deutschland: Mindestens 19 Verletzte bei Tornado in Luxemburg

17.35 Uhr:

Im Nachbarland Luxemburg kam es zu einem verheerenden Tornaldo. Mindestens 19 Menschen sind verletzt worden, zwei davon schwer. Beim Durchzug des Unwetters im Südwesten des Fürstentums wurden nach Behödenangaben vom Samstag rund 100 Häuser schwer beschädigt.

Laut Wetterdienst wurden Windgeschwindigkeiten von knapp 130 Stundenkilometern gemessen. Besonders betroffen war die Region nahe der französischen und belgischen Grenze. Der Tornado, der laut Augenzeugen nur zwei bis drei Minuten dauerte, deckte die Dächer von rund 60 Häusern ab und entwurzelte zahlreiche Bäume. Straßen wurden überschwemmt und durch Trümmerteile blockiert, auch im Bahnverkehr gab es Behinderungen.

Auch in Deutschland wird am Samstag noch bis in die Abendstunden vor Sturmböen gewarnt. Laut dem Deutschen Wetterdienst gilt diese Warnung vom Saarland über Teile von Hessen und NRW, bis hinaus an die Nordsee. In Mitteldeutschland und an der Ostsee gilt eine amtliche Warnung vor Windböen. Nur für den Süden Deutschland gibt es aktuell keine Warnung des DWD. 

Wetter in Deutschland: Kurzes Sommer-Comeback nach Sturmtief „Yap“ am Sonntag

13.08 Uhr: Immerhin: Nach Sturmtief „Yap“ können die Menschen in Deutschland am Sonntag bei heiterem Wetter kurz durchatmen. Ab Montag wird es wegen kühlerer Atlantikluft aber schon wieder ungemütlicher, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mitteilte. Nachts können die Temperaturen demnach in den einstelligen Bereich rutschen. Auch Gewitter werden erwartet.

Der Sonntag beginnt laut DWD heiter. Bei Temperaturen von 24 bis 30 Grad sowie von 19 bis 24 Grad im Nordwesten und in Küstennähe bleibt es überwiegend trocken. Im Nordseeumfeld kann es aber einzelne Schauer und kurze Gewitter geben. Im Süden und Südwesten besteht die Gefahr einzelner kräftiger Gewitter. Nachts kühlt es auf 17 bis 10 Grad ab.

Ab Montag kommt zunehmend kühlere Atlantikluft nach Deutschland, wie der DWD mitteilte. Bei Temperaturen von 18 bis 25 Grad wird es wechselnd bewölkt. Es gilt also zunächst das Sturmtief „Yap“ zu überstehen - dann wartet ein angenehmer Sonntag. Und ein eher unangenehmer Wochenbeginn.

Wetter in Deutschland: Experten warnen vor gefährlichem Mega-Sturm 

10.57 Uhr: Experten warnen vor Sturmtief "Yap" mit seinen Windgeschwindigkeiten. Dieses Wetterphänomen sei zu dieser Jahreszeit im August durchaus ungewöhnlich, heißt es bei wetter.de. Besonders heftig werde es auf den westfriesischen Inseln wie Texel oder Terschelling, aber auch auf Zeeland und den nordfriesischen Inseln wie Sylt, Föhr und Amrum. Die Spitzenböen liegen am Samstag auf den Nordseeinseln bei knapp 100 Sachen. Heftig wird es auch an der niederländischen Küste, hier werden ebenfalls um die 100 km/h erwartet. In Schleswig-Holstein, in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und dem nordwestlichen Nordrhein-Westfalen werde der Wind in Böen Sturmstärke bei 60 bis 80 km/h erreichen.

9.05 Uhr: Es bleibt auch heute brisant: Sturmtief Yap sorgt bereits für eine erste Sturmböe auf Sylt mit 85 km/h.

Update vom 10. August: Heftige Unwetter sind am Freitagabend über weite Teile Süddeutschlands hinweggefegt und haben der Feuerwehr zahlreiche Einsätze beschert. So wurden tausende Besucher eines Musik-Festivals an der Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg vom Starkregen überrascht und mussten das Konzertgelände verlassen, wie ein Polizeisprecher sagte. Im Südwesten von Luxemburg richtete ein Tornado schweren Schaden an, mehrere Menschen wurden dabei nach Angaben der luxemburgischen Regierung verletzt - einige schwer.

Bayern: Festival-Gelände musste geräumt werden 

In Bayern wurde das Konzertgelände des Taubertal-Festivals geräumt. Die Musikfans wurden aufgefordert, in ihren Fahrzeugen oder im Stadtgebiet von Rothenburg Schutz zu suchen, wie die Polizei mitteilte. Rund 400 der 15 000 Tagesbesucher fanden zeitweise Schutz in einer Mehrzweckhalle. Mehrere Menschen wurden durch umherfliegende Gegenstände leicht verletzt.

In Baden-Württemberg verzögerte sich der Anstoß des DFB-Pokalspiels zwischen den Fußballclubs SV Sandhausen und Borussia Mönchengladbach wegen eines Gewitters. Bei heftigem Regen war zwischenzeitlich auch das Flutlicht im Hardtwald-Stadion des Zweitligisten Sandhausen ausgegangen. Die Zuschauer auf den unteren Rängen wurden gebeten, sich in Sicherheit zu bringen.

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Kreis Heilbronn: Zirkuszelt von Windböe erfasst

Im Kreis Heilbronn wurden Straßen überflutet, Bäume stürzten um und beschädigten Autos. In Neckarsulm wurde ein Zirkuszelt von einer Windböe erfasst und stürzte ein. In Obereisesheim wurde eine Sporthalle beschädigt und drohte einzustürzen. Das Technische Hilfswerk sicherte das Gebäude.Wie echo24*** berichtet, hat das Unwetter tragische Folgen für den Circus: Ein Pferd musste eingeschläfert werden.

Bei einem Blitzeinschlag im baden-württembergischen Rosenfeld-Heiligenzimmern wurden 15 Fußballer verletzt. Der Blitz schlug während des Trainings am Freitagabend in der Nähe des Sportplatzes ein, wie ein Polizeisprecher sagte. Dadurch erlitten die Spieler im Alter von 19 bis 48 Jahren leichte Verletzungen. Eine Person war kurzzeitig bewusstlos. Ein Großaufgebot an Sanitätern kam zum Sportplatz und brachte die Fußballer vorsorglich ins Krankenhaus.

Wetter in Deutschland: Alarmstufe Rot 

Update vom 9. August, 22.22 Uhr: Die Feuerwehr ist bereits am frühen Freitagabend wegen der starken Regenfälle in Teilen von Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden. Die Warnstufe Rot wurde weitgehend aufgehoben. Die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) betreffen dafür fast das ganze Land. Rund um Rothenburg ob der Tauber gilt derzeit die Warnstufe Rot. Für den ganzen Süd-Westen Deutschlands hält der DWD weiterhin die Warnung aktuell, dass sich auch hier Unwetter der zweithöchsten Stufe entwickeln können. 

Warnungen vor markantem Wetter - unter besonderer Berücksichtigung starker Windböen betreffen fast den ganzen Nord-Westen Deutschlands. Von Düsseldorf bis Kiel muss mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Außerdem warnt der DWD bei diesen Böen explizit vor herabfallenden Ästen. 

Das Unwetter breitet sich weiter über der Bundesrepublik aus und zieht weiter in Richtung Osten. Für Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Teile Brandenburgs sowie Sachsens gilt aktuell noch die Warnstufe Gelb, bei der aber bereits mit Sturmböen ab einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde zu rechnen ist. In exponierten Lagen muss sogar mit Geschwindigkeiten um die 70 Kilometer pro Stunde gerechnet werden.  

Wetter in Deutschland: Warnstufe Rot - es ist mit Orkanböen, Hagel und schwerem Gewitter zu rechnen

Update vom 9. August, 20.16 Uhr: Alarmstufe Rot ruft der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagabend für den Südwesten Deutschlands aus. Bei Unwettern dieser Warnstufe kann es zu Orkanböen ab 120 Kilometer pro Stunde kommen. Außerdem kann es zu Starkregen, Hagel und schwerem Gewitter kommen. Im Zentrum des Sturms liegt zur Stunde Saarbrücken, im Westen Deutschlands. Doch das schwere Unwetter zieht Richtung Osten und weiter über Deutschland. 

Unwetterwarnungen hat der DWD deshalb bereits für Saarbrücken, Hessen und große Teile Baden-Württembergs und Bayerns herausgegeben. Besonders stark betroffen könnten neben Saarbrücken auch Hessen und Teile Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sein. 

Extreme Wetterschwankungen werden sich laut Klimarat in Deutschland künftig mehren. Die durchschnittliche globale Temperatur hat sich über 1,5 Grad erhöht. Diese kritische Erwärmung hat dramatische Auswirkungen auf das Wetter

Wetter in Deutschland: Sturmtief über Irland heizt uns erstmal richtig ein

Update vom 9. August, 6.06 Uhr: Am Freitag bestimmt ein Sturmtief südwestlich von Irland das Wetter in Deutschland. So strömt in den Süden vorübergehend feucht-warme Luft, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Temperaturen steigen auf 27 bis 32 Grad an. Im Nordwesten und an der Küste werden 21 bis 27 Grad erwartet.

Freitagnachmittag steigt im Westen und Südwesten dann das Gewitterpotential wieder an. In der Nacht auf Samstag nehmen die Gewitter auch in der Mitte Deutschlands zu. Dann kühlt es richtig ab. 

Wetter in Deutschland: Ruhe vor dem nächsten Sturm? 

Update vom 8. August, 11.22 Uhr: Endlich einmal etwas Sonne. Ein Zwischenhoch gönnt Teilen in Deutschland im August einen Tag - ohne Gewitter! Im Norden und an der Küste bleibt es am Donnerstag weiter noch recht ungemütlich.

Doch die Aussichten für den August 2019 sind nichts für zarte Gemüter. Tief „Yap“ macht sich nämlich laut wetter.com schon auf den Weg. Im Süden werden zwar noch Temperaturen bis 30 Grad erwartet, doch im Norden herrscht eher Herbst-Stimmung.

Wetter in Deutschland: Vermiest uns Tief „Yap“ den Sommerendspurt?  

„Tief Yap wird am Samstag besonders über die Nordseeküste und die nordfriesischen Inseln hinwegfegen. Dabei können Sturmböen bis zu 90 Kilometer pro Stunde erreicht werden“, teilt Corinna Borau, Diplom-Meteorologin bei wetter.com mit.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Freitag im Südwesten und Westen erneut mit einzelnen kräftigen Unwettern und dort mit Temperaturen bis 33 Grad. 

Am Samstag ist es laut den DWD-Wetterexperten im Süden und Südosten meist stark bewölkt und es gibt längere Zeit Regen. Ganz im Süden besteht demnach die Gefahr einzelner Gewitter mit Starkregen.

Am Sonntag jedoch verbreitet sonnig oder nur locker bewölkt und meist trocken, teilt der DWD mit. Nur im Nordwesten insgesamt wolkiger mit einzelnen Schauern. Auch am Alpenrand anfangs noch ein paar Tropfen. Erwärmung auf 25 bis 30 Grad, im Norden und Nordwesten 20 bis 25 Grad.

Wetter in Deutschland: Gewitter-Alarm und heftiger Regen

Update vom 7. August, 12.01 Uhr: Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter - jedenfalls blitzt und donnert es in Deutschland weiter und zwar heftig. Gerade in der Südosthälfte Deutschlands erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) kräftige Gewitter. Lokal kann es bis zu 40 Litern in wenigen Stunden regnen. Größerer Hagel und orkanartige Böen bis 110 km/h (Bft 11) gehören zur Prognose. Die Gewitterline verlauft laut den Wetterexperten vom Saarland bis zur Uckermark.

Video: Die 3-Tage-Vorhersage bis 09. August 2019

„Superzellen“ toben über Deutschland: Junger Mann ertrinkt, weil Retter nicht kommen konnten

Update vom 7. August, 6.54 Uhr: Heftige Sommergewitter haben am Dienstagabend über dem Süden und Südwesten Deutschlands getobt. Regen, Blitz und Donner trafen vor allem Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die Rettungskräfte waren stundenlang auf den Beinen, pumpten Wasser aus gefluteten Kellern und schafften umgestürzte Bäume zur Seite.

Allein in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) gingen in kurzer Zeit mehr als 100 Notrufe bei der Feuerwehr ein, wie diese mitteilte. Auch über Pforzheim (Baden-Württemberg) und dem Umland entluden sich starke Gewitter. Keller standen unter Wasser, Bäume knickten um und Strommasten wurden beschädigt, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Retter rückten am Abend zu rund 120 Wetter-Einsätzen aus.

Bei einem Badeunfall in der Nähe von Karlsruhe starb am Abend ein junger Mann - das Unwetter erschwerte die Suche nach dem vermissten Schwimmer sehr. „An der Einsatzstelle angekommen, entschied sich die Einsatzleitung aufgrund des tobenden Unwetters zunächst, keine Boote einzusetzen“, berichtete ein Sprecher. „Im weiteren Verlauf kamen diese jedoch trotzdem zum Einsatz.“ Nach etwa 45 Minuten fanden Taucher den leblosen Körper. Jede Hilfe kam aber zu spät. Von dem tödlichen Badeunfall in Karlsruhe berichtet auch heidelberg24.de*.

Die schweren Regenfälle führten in der Nähe von Koblenz (Rheinland-Pfalz) zu mindestens zwei Unfällen auf der Autobahn. Es gab eine Schwerverletzte, wie die Polizei berichtete. Die Unfälle passierten auf der A48. Bei Weitersburg überschlug sich ein Auto mehrfach, eine Frau wurde schwer verletzt. Am Autobahnkreuz Koblenz raste ein Auto bei Starkregen in die Mittelleitplanke. Der Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Wetterdienst Kachelmannwetter registrierte in Pforzheim 115 km/h Windgeschwindigkeit. In Tholey (Saarland) wurden demnach 100 km/h gemessen. Im Süden und Westen können sich auch im Lauf des Mittwochs wieder kräftige Gewitter bilden, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Erneut besteht die Gefahr von Unwettern.

Alarmstufe Rot - Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern in Deutschland 

Update vom 6. August, 14.23 Uhr: Tief „Xaver“ ist zwar weit weg, doch ein Tiefausläufer sorgt für eine brisante Wetterlage. Die Kaltfront des Tief trifft auf eine feuchte und wärme Luft im Süden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigen Starkregen und Hagel herausgegeben. Besonders kritisch wird demnach die Situation am Nachmittag und gegen Abend im Süden, zwischen dem Südschwarzwald und Bayerischem Wald.

Drei Superzellen sind auf dem Weg, berichtete The Weather Channel. Laut dem Wetterdienst zieht eine Superzelle zieht auf Bayern und München zu und zwei weitere auf Hessen und Franken. 

Wetter in Deutschland: Wetterdienst warnt vor Superzellen - 40 Liter pro Quadratmeter Niederschlag

Update vom 6. August, 9.46 Uhr: Gewitter sind nicht gleich Gewitter, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Webseite zum Wetter-Stichwort „Superzelle“ - die stärkste Form von Gewittern. Mit Regenschauer und Gewitter ziehen heute über das Land. Doch in einigen Teilen Deutschlands drohen am Dienstag diese sogenannte Superzellen. 

„Von Frankreich und der Schweiz zieht in den Abendstunden ein Gewittercluster auf“ warnen DWD-Wetterexperten. „Der sich in der Nacht etwa südlich der Donau ostwärts verlagert“. Wenn es dann dort gewittert, wird es recht heftig. In kurzer Zeit ist lokal bis zu 40 Liter pro Quadratmeter Niederschlag, Hagel (bis drei Zentimeter) und schweren Sturmböen bis 100 km/h zu rechnen. Unwettergefahr herrscht aktuell in:

  • Baden-Württemberg - Schwarzwald
  • Bayern - Alpenraum bis Bayerischer Wald
  • Hessen

Überschwemmungsgefahr: Von der Eifel bis nach Brandenburg kommt zu den Gewittern Starkregen dazu. Dabei kann es zu kleinräumigen Überschwemmungen kommen. 

Wetter-Experte mit August-Prognose: Zu 80 Prozent wird es so weitergehen

Update vom 5. August, 14.18 Uhr: Der Juli 2019 war nach Angaben des Klimawandeldienstes Copernicus der heißeste Monat der Messgeschichte. Die Durchschnittstemperatur lag knapp über der im bisherigen Rekordmonat, dem Juli 2016, wie Copernicus (Copernicus Climate Change Service, C3S) am Montag mitteilte. Der Unterschied sei mit 0,04 Grad allerdings sehr gering.

Im Vergleich zum Durchschnitt aus den Jahren 1981 bis 2010 war der diesjährige Juli 0,56 Grad wärmer. „Damit war er fast 1,2 Grad wärmer als das vom Weltklimarat definierte vorindustrielle Niveau“, hieß es. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich zum Großteil auf Satellitendaten stützt.

Der Klimawandeldienst wies zudem darauf hin, dass das gesamte Jahr 2019 bisher außerordentlich warm gewesen sei. Sämtliche Monate seien in den Copernicus-Daten unter den wärmsten vier der jeweiligen Vergleichsmonate. Der Juni 2019 war der heißeste Juni überhaupt. „Durch den weiteren Ausstoß von Treibhausgasen und den resultierenden Einfluss auf die weltweite Temperatur werden in Zukunft weitere Rekorde gebrochen werden“, prognostizierte Jean-Noël Thépaut, Chef des Instituts.

Wetter in Deutschland: Meteorologe gibt Prognose ab - zu 80% geht der August so weiter

Update vom 5. August, 10.55 Uhr: Gernot Schütz, Meteorologe von wetter.com, hat nun einen 16-Tage-Trend für das Deutschland-Wetter abgegeben. Für das Wochenende 10. und 11. August sieht er ein Hitze-Comeback. Aber eben nur kurzzeitig - danach geht es wechselhaft, unbeständig und teilweise auch mit lokalen Unwettern weiter. Außerdem wird es wohl kühler. Kräftige Schauer sind wahrscheinlich - die sieht Schütz aber nicht negativ, schließlich würden die Natur und die Flüsse die Nässe gut gebrauchen können. 

Für seine Prognose eines wechselhaften Sommerwetters im August gibt Gernot Schütz eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit an. 

Wetter in Deutschland: Tief „Xaver“ sorgt für Unwetter

Update vom 5. August, 6.31 Uhr: Recht temperamentvoll und launisch zeigt sich das Wetter in Deutschland zum Wochenstart. Sonne, Hitze, Blitz und Donner, Hagel und Starkregen - alles auch stürmische Böen sind in den nächsten Tagen dabei. Der Grund: Tief „Xaver“ wirbelt warme und feuchte Luft nach Deutschland. 

Update vom 4. August, 20.20 Uhr: Nach einem im Großteil Deutschlands freundlichen Sonntag geht es in der neuen Woche unbeständig weiter, so der DWD

In der Nacht zum Montag ist es zunächst nur im Norden des Landes bewölkt, im Laufe des Tages zieht jedoch stärkere Quellbewölkung von West nach Ost durch. Vereinzelt können sogar Schauer mit lokalem Starkregen niedergehen. 

Lediglich im Südwesten Deutschlands wird es auch zu Wochenbeginn freundlich mit um die 30 Grad. Blitz und Donner können jedoch auch hier ab Dienstag aufziehen. Es bleibt also ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen in der zweiten Augustwoche.

Wetter in Deutschland: Hier wird es wieder über 30 Grad! 

Update vom 4. August, 9.19 Uhr: Nach heftigen Regenfällen und Unwettern beruhigt sich das Wetter am Sonntag. Das Hochdruckgebiet „Zella“ verlagert sich nach Deutschland - und das wirkt sich in weiten Teilen positiv aus. Im Südwesten werden Höchstwerte bis 30 Grad erwartet. Allerdings ist in Nähe von Oder und Neiße sowie im Bayerischen Wald Norden und Osten laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) mit Gewittern und lokal auch mit Starkregen zu rechnen.

Gewitter fegen über Deutschland: Zeltlager evakuiert - Berlin 

Update vom 3. August, 9.05 Uhr: Über Teilen Deutschlands haben am Freitag heftige Unwetter getobt, in Berlin musste sogar der Ausnahmezustand ausgerufen werden. Zu 200 wetterbedingten Einsätzen hätten die Feuerwehren der Stadt ausrücken müssen, heißt es auf Twitter. Selbst in mehreren Wachgebäuden seien Wassereinbrüche zu verzeichnen.

Auch in Niedersachsen gingen am Abend heftige Schauer nieder, weswegen ein Zeltlager evakuiert werden musste. Rund 120 Kinder wurden offenbar in einer Schule einquartiert. 

Währenddessen wurden in Thüringen vier Menschen bei einem Blitzschlag verletzt. Sie seien sofort in ein Krankenhaus eingeliefert worden, nähere Details sind laut Deutscher Presseagentur jedoch noch nicht bekannt. Von den Unwettern betroffen war auch das Wacken Open Air, ein Festival in Schleswig-Holstein. Bereits zum zweiten Mal musste das Gelände am Freitagnachmittag geräumt werden, nach zwei Stunden durften die Fans jedoch wieder auf das sogennante Infield.

Die Lage scheint sich lautDeutschem Wetterdienst langsam zu entspannen, bis Sonntag ist jedoch weiterhin mit vereinzelten Gewittern im Osten und Nordosten des Landes zu rechnen.

Wetter in Deutschland: Expertin wirft Prognose für August komplett über den Haufen

Update vom 2. August, 17.11 Uhr: Der August wird wohl ganz anders verlaufen als zunächst prognostiziert. Statt extrem trockenen und heißen Sommertagen erwartet Deutschland zumindest in der ersten Monatshälfte ein Mix aus Sonne, Regen und Gewittern. Grund ist die vorherrschende Westwetterlage, bei der einem großen Tiefdruckgebiet über Island ein starkes Hochdruckgebiet über den Azoren gegenübersteht. Das berichtet zumindest eine Expertin von The Weather Channel.

Die Druckkonstellation befindet sich dem Bericht nach zwar noch weiter südlich als üblich und ist noch nicht so stabil. Die Folge sind meist graue, nasse und windige Augusttage, weshalb sich ein kühler Sommer einstellen wird. Das Ganze hat aber auch etwas Positives: Die im Anmarsch befindlichen Tiefdruckgebiete könnten die anhaltende Dürre in Deutschland lindern.

Noch ist aber nicht absehbar, ob sich diese Westwetterlage auch in die zweite Monatshälfte hinüberretten wird. So ist neben einer weiteren extremen Hitzewelle auch eine Zeit mit Temperaturen von nur noch 15 Grad im August möglich, meint die Meteorologin.

Update vom 2. August, 7.20 Uhr: Eigentlich wird es am heutigen Freitag bestenfalls moderat sommerlich: Temperaturen zwischen 22 Grad im Norden und 28 Grad im äußersten Westen der Republik werden erwartet. Dennoch könnte es mancherorts kräftig krachen: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern in Norden und Mitte des Landes, aber auch in alpennahen Gebieten und den Südschwarzwald. 

Dabei sei lokal auch „extrem heftiger Starkregen mit Mengen über 35l/qm innerhalb kurzer Zeit“ möglich, heißt es. In der Nacht zum Samstag könnten im Nordosten zudem Nebelfelder mit Sichtweiten unter 150 Meter drohen.

Deutschland-Wetter: Ausmaß der Hitzewelle noch heftiger als bekannt

20.17 Uhr: Mehrere Berliner Autofahrer haben im Starkregen ihre Kennzeichen verloren. 24 abgefallene Nummernschilder seien nach dem Unwetter vom Mittwochabend allein auf dem Polizeiabschnitt 63 zusammengekommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag auf Anfrage.

Auf ihrer Facebookseite veröffentlichte die Behörde unter dem Titel „Kennzeichenflut“ ein Foto von einer Kiste voller Nummernschilder, die in den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf gefunden wurden. Die Besitzer wurden zur Abholung aufgerufen. Heftige Regenfälle hatten zahlreiche Straßen in Berlin unter Wasser gesetzt. Keller liefen voll und Bäume kippten um.

19.10 Uhr: Die Hitze hat Deutschland vergangene Woche noch fester im Griff gehabt als zunächst bekannt. Das ergab eine nun abschließende Auswertung des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Demzufolge wurden innerhalb von drei Tagen nicht nur 25 Mal Höchstwerte von 40 Grad und mehr gemessenen, sondern insgesamt 28 Mal. Das teilte der DWD am Donnerstag in Offenbach mit. In seiner vorläufigen Juli-Bilanz war der Wetterdienst am Dienstag noch von 25 Fällen ausgegangen.

Der neue Deutschland-Rekord von 42,6 Grad in Lingen im Emsland habe aber für den Wetterdienst Bestand.

Wetter in Deutschland: Ist der Sommer im August schon vorbei?

Update vom 1. August, 13.31 Uhr: Ist der Sommer schon vorbei? Im Norden sind die Aussichten aktuell wenig berauschend. Tief „Wolfgang“ über der Nordsee ist dafür verantwortlich. Am Donnerstag ist in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bis zur Lausitz mit Gewittern plus Starkregen zu rechnen. Unwetter schließt der Deutsche Wetterdienst im Nordosten derzeit nicht aus.   

Im Süden und Osten sieht es dagegen etwas sonniger und freundlicher aus. Hoch „Zella“ bestimmt die Wetterlage. Bis zu 30 Grad sind drin.

Das Wetter in Deutschland war selten so extrem. Nach der Hitze gibt es nun Regen und Herbst-Gefühle. Dafür verantwortlich ist ein Wetter-Phänomen: der Jetstream.

Wetter in Deutschland: Tief „Wolfgang“ lässt die Keller volllaufen

Update vom 1. August, 9.26 Uhr: In der Nacht auf Donnerstag ist eine Gewitterfront über Deutschland gezogen. Gewitter und heftiger Starkregen haben vor allem in Norden und Osten Deutschlands Straßen überflutet und die Keller voll laufen lassen. Besonders heftig war es in 

  • Berlin
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Schleswig-Holstein.

In Berlin galt zeitweise der Ausnahmezustand. Die Berliner Feuerwehr musste 116 mal wetterbedingt ausrücken. In Schleswig-Holstein wurden Straßen überspült. Heavy-Metal-Fans mussten das „Wacken Open Air“ in Schleswig-Holstein räumen.

Das Tief „Wolfgang“ über der Nordsee führt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) weiter warme und feuchte Luft heran. So bleibt die Wetterlage im Norden nach Vorhersage der DWD-Meteorologen am Donnerstag weiter „instabil“.

Deutschland-Wetter: Berliner Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus - Großstadt unter Wasser

Update vom 31. Juli, 21.25 Uhr: Die Berliner Feuerwehr hat wegen starken Regens vorsorglich den Ausnahmezustand Wetter ausgerufen. Die Rettungskräfte zählten am Abend rund 40 wetterbedingte Einsätze, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Berliner seien aufgerufen, kleinere Wetterschäden selbst zu beheben. Ausnahmezustand bedeutet, dass Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet werden und nicht nach der Zeit des eingehenden Notrufes. Der Deutsche Wetterdienst hatte bis in die Nacht zum Donnerstag hinein örtlich starke Gewitter, teils mit Starkregen um die 20 Liter pro Quadratmeter in der Stunde und kleinkörnigen Hagel vorhergesagt.

Wetter in Deutschland: Großstadt nach Unwetter unter Wasser - übler August droht

Update vom 31. Juli, 20.35 Uhr: Am Mittwoch galten Unwetterwarnungen für Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Stadt Flensburg (Schleswig-Holstein) wurde von heftigen Regenfällen aufgesucht, die die Innenstadt überschwemmten. Weil das Wasser so hoch stand, wurden einige Straßen gesperrt.

Die Stadt Flensburg wurde von heftigen Regenfällen heimgesucht.

Die Regionalleitstelle berichtete, dass es alles glimpflich ablief. Es gab keine Unfälle oder Verletzungen. Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde sorgten unter Anderem überflutete Straßen und Keller für zahlreiche Einsätze. Wie die Kieler Nachrichten berichten, seien bei der Rettungsleitstelle innerhalb weniger Minuten zwischen 50 und 60 Anrufe eingegangen. In einem Ausnahmezustand befinden sich übrigens auch die Gletscher in Alaska. Zwei deutsche Urlauber und ein Guide kamen vor wenigen Tagen in einem Gletschersee ums Leben, vermutlich weil sich ein Eisbrocken löste.

Wetter in Deutschland: Bittere Wetter-Aussichten - Sommermonat August könnte ins Wasser fallen

Update vom 31. Juli, 16.01 Uhr: In den Landkreisen rund um Flensburg und Kiel im Norden Deutschlands warnt der Deutsche Wetterdienst mittlerweile vor schwerem Gewitter mit Starkregen und bis zu zwei Zentimeter großen Hagelkörnern. Außerdem können Sturmböen mit bis 75 km/h aufkommen.

Im Nordwesten sowie in der Mitte Deutschlands gibt es amtliche Warnungen vor starkem Gewitter. Niederschlagsmengen von bis zu 25 l/m² können dabei auftreten. 

Wetter in Deutschland: Ist der Sommer schon vorbei?

Update vom 31. Juli, 8.15 Uhr: Wer über die Hitze gejammert hat, sollte jetzt nicht motzen. Der Ausläufer eines Tiefs bei den Britischen Inseln überquert Deutschland heute zögerlich ostwärts, beschreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Wetterlage. Die Kaltfront hat es in sich. Mit Gewitter und auch Unwettern, Starkregen plus Hagel sowie Sturmböen ist zu rechnen. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf bis zu 7 Grad. 

Wetter: Keine Anzeichen für neue Hitzewelle im August- ganz im Gegenteil

Update vom 30. Juli, 14 Uhr: Wie wird das Wetter im August? Wie Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von wetter.net, in einem Video erklärt, gibt es im Moment keine Anzeichen für eine neue Hitzewelle. Ganz im Gegenteil. Mancherorts könnte der Sommermonat sogar ins Wasser fallen. „Beim Regen, da könnte es etwas mehr geben als üblich“, sagt der Wetterexperte und fügt mit Verweis auf die Wetterkarte des US-Wetterdienstes NOOA hinzu: „Regional könnte der Monat sogar zu nass ausfallen.“ 

Ein Blick auf die Wetterkarten des europäischen Wetterdienstes gibt ein ganz ähnliches Bild. Besonders für die Bundesländer, in denen gerade erst die Sommerferien beginnen, sind das natürlich wenig erfreuliche Nachrichten.

Wetter in Deutschland: Kurzes Hitze-Comeback am Dienstag

30. Juli 2019, 8.05 Uhr: Nach der Hitzewelle in der vergangenen Woche mit Temperaturen von örtlich bis zu 40 Grad, gab es am Wochenende eine ersehnte Abkühlung. Zahlreiche Unwetter sind auch Montag noch über Berlin und andere Regionen in Ostdeutschland gezogen. Am Dienstag wird es jetzt wieder vielerorts sommerlich warm. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Spitzenwerte von 26 bis 31 Grad. Vor allem im Westen kehrt der Hochsommer damit zurück, allerdings nur für einen Tag. Denn für die restliche Woche müssen wir mit wechselhaftem Wetter rechnen. Ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen - teils auch mit Gewittern - prophezeien die Experten bis zum Wochenende. Höchsttemperaturen im äußersten Norden und Nordwesten zwischen 20 und 25 Grad, sonst zwischen 24 und 28 Grad. Deutlich kühler bleibt es an den Küsten bei 20 Grad. 

Die 30-Grad-Grenze könnte aber voraussichtlich erst am Wochenende und nur im äußersten Südwesten überschritten werden. Knapp 40 Grad herrschen derzeit in den Südstaaten der USA wegen dem sogenannten „Ring of Fire“

Wetter-Prognose für den August in Deutschland: Der Sommer könnte extrem weitergehen

Für den August rechnen die Wetterexperten dann wieder mit extremen Aussichten, so aktuelle Klimamodelle. Demnach gibt es Hinweise auf erneut extreme Hitzewellen.

Wetter in Deutschland: Juli trotz Hitzewellen kein Rekordmonat

Trotz zahlreicher Hitzerekorde war der Juli in Sachen Temperaturen kein außergewöhnlich heißer Monat, wie der DWD meldet. Das liegt vor allem daran, dass es in der ersten Julihälfte ungewöhnlich kühl war, so die Meteorologen. In den USA warnen Meteorologen vor dem Wetter-Phänomen „Ring of Fire“, das auch lange Hitzewellen auslöst. 

Die Hitzewelle zeigte übrigens auch Auswirkungen auf die Politik: Die Grünen forderten angesichts aktueller und zu erwartender weiterer Extrem-Sommer unter anderem ein Recht auf Hitzefrei und Homeoffice. Der Klimawandel hat einen kritischen Punkt erreicht- der Weltklimarat in Genf hat nun einen alarmierenden Bericht vorgelegt.

va/dpa

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