Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Sieben-Tage-Trend

Wetter-Wechsel in Deutschland: Gewitter setzen der Hitze vorläufig ein Ende

  • Markus Hofstetter
    VonMarkus Hofstetter
    schließen

Die Hitze hält Deutschland noch fest im Griff. Doch die Zeit extremer Temperaturen nähert sich vorerst dem Ende. Gewitter machen Schluss mit dem Hochsommer. Der DWD warnt.

Köln - Weite Teile Deutschlands stöhnen unter der Hitzewelle. Mit 30 bis 37 Grad wird am Montag (25. Juli) unter anderem in Bayern der nächste Hitzehöhepunkt erwartet. Kühler ist es derzeit mit 22 bis 27 Grad nur an der Nordsee.

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Gewitter-Lage mit schweren Sturmböen

Doch im Verlauf des Montags bestimmt laut den Experten von wetter.de zunehmend das Tief Daniela, das über den britischen Inseln liegt, das Geschehen. Zwar ist der Vormittag laut der Wetterprognose zunächst noch verbreitet sonnig, doch im Nordwesten und Westen sollen die Wolken zahlreicher werden und erste Regenschauer mit sich bringen. Am Nachmittag sind in der Westhälfte sowie später in den Alpen teils kräftige Regenschauer und Gewitter zu erwarten, stellenweise können Sturmböen und Hagel dabei sein.

Die kühle Luft strömt aus dem Westen nach Deutschland und verdrängt die heiße Luft im Osten. „Das ganze geht nicht ganz unturbulent daher“, erläutert DWD-Meteorologe Felix Dietzsch im aktuellen Warn-Video. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer Gewitter-Lage von Trier bis nach Rostock. Entlang der Luftmassengrenze bilden sich über Teile Deutschlands Gewitter, die eine Menge Wind mit sich bringen. Im Extremfall rechnen die DWD-Wetterexperten mit orkanartigen Böen bis 100 km/h. Besonders heikel: Durch die Dürre in den vergangenen Wochen können Bäume und Äste auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten brechen.

Nach Hitze bringt Tief Daniela Gewitter mit orkanartigen Böen mit über 100 km/h

  • Gewitter mit Sturmböen von 60 bis 70 km/h
  • Gewitter vereinzelt mit schweren Sturmböen bis 100 km/h sind vereinzelt möglich
  • Lokal auch orkanartige Böen „im Extremfall über 100 km/h“

In der Osthälfte Deutschlands dagegen bleibt das Wetter länger sonnig und trocken. Erst am späten Abend und in der Nacht zum Dienstag gibt es auch im Osten kräftige Gewitter. Danach kühlt es dann deutlich ab.

Wetter in Deutschland: Regenschauer lassen am Dienstag die Temperaturen sinken

Am Dienstag folgt eine Mischung aus Sonne und Wolken mit einzelnen Schauern. Am freundlichsten wird es in einem Streifen von Baden-Württemberg bis Sachsen.

Gewitter sollen die Temperaturen in Deutschland auf ein erträgliches Maß reduzieren (Archivfoto)

Südlich der Donau regnet es teils kräftig, erst nachmittags wird es trockener. Bei kräftigem Nordwestwind erreichen die Temperaturen im Norden Höchstwerte von 18 bis 23 Grad, im Süden von 24 bis 28 Grad.

Wetter in Deutschland: Mittwoch und Donnerstag bringen normale Sommertemperaturen

Die folgenden zwei Tage warten mit einem normalen Sommerwetter auf, die Extremhitze ist laut wetter.de zunächst vorbei. Am Mittwoch und Donnerstag wird es zeitweise sonnig und überwiegend trocken, nur in Alpennähe besteht ein höheres Schauer- und Gewitterrisiko.

Die Temperaturen bewegen sich im Rahmen von 18 bis 28 Grad. Nur im Südwesten können am Donnerstag 28 bis 32 Grad erreicht werden.

Die Gletscher schmelzen – Wie der Klimawandel die Erde verändert

Die Erde erwärmt sich, die Gletscher schmelzen. Links zu sehen ist der Okjökull-Gletscher auf dem Gipfel des Vulkans Ok auf Island im September 1986. Im August 2019 (rechtes Bild) ist von dem einstigen Gletscher nur noch ein kleiner Eisfleck übrig geblieben.
„Zieht die Notbremse“ steht auf dem Schild, das ein Mädchen in Island trägt. Sie ist unterwegs zu einer Gedenkveranstaltung für den früheren Gletscher Okjökull. Forschende zeigen immer wieder, dass die Zeit drängt: Die Eismassen der Erde schmelzen immer schneller, der Meeresspiegel steigt und die Ozeane werden warm und sauer.
Wichtige Gletscherteile des Titlisgletschers werden vor dem Sommer 2018 mit Vlies bedeckt, um sie in den warmen Sommermonaten vor dem Schmelzen zu schützen. Rund 6000 Quadratmeter Vlies sollen bis zum Herbst die Eishöhe von bis zu anderthalb Metern schützen.
Der Nevado Huascarán ist mit 6768 Metern der höchste Berg Perus. Das Eis am Gipfel des Bergs ist tausend Jahre alt und soll Forschenden Informationen rund um den Klimawandel liefern. Bei einer Expedition im Jahr 2019 wurden Eisproben entnommen.
Die Gletscher schmelzen – Wie der Klimawandel die Erde verändert

Wetter in Deutschland: Am Freitag sorgt Regen für sinkende Temperaturen

Am Freitag wird das Wetter von den Alpen bis zu den Mittelgebirgen im Tagesverlauf zunehmend gewittrig. Im Osten ist es wolkig, wobei es auch regnen kann. Mit dem Regen fallen auch die Temperaturen schnell ab, an der Nordsee sind es maximal 20 Grad. Wärmer wird es im Landesinneren und in Regionen, in denen es nicht regnet.

Wetter in Deutschland: Wochenende bringt erst Regen, dann Sonne

Am Wochenende gibt es im Südosten noch einzelne Gewitter, im Osten auch Regen. Die Temperaturen bewegen sich um 25 Grad herum, in Regengebieten auch darunter. Trocken bleibt es vor allem an den Küsten, wo der Wind die Temperaturen auf 20 Grad drückt.

Der Sonntag wird aktuellen Prognosen zufolge deutschlandweit trockener. Der Sommer könnte zurückkommen und dann wohl auch die Sonne wieder mitbringen.

Rubriklistenbild: © Jan Eifert/Imago

Kommentare