Insel Sumatra

Vulkan-Ausbruch in beliebten Urlaubsland: Video zeigt gigantische dunkle Rauchwolke

Der Vulkan Sinabung spuckt bei seinem Ausbruch Asche und dichten Rauch.
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Der Vulkan Sinabung spuckt bei seinem Ausbruch Asche und dichten Rauch.

Dunkle Rauchwolken steigen in den Himmel. Es sieht sind Bilder, die einen angst und bange werden lassen. Sie zeigen den Ausbruch eines Vulkan auf der Insel Sumatra. Die Behörden sind alarmiert.

  • Auf der Insel Sumatra (Indonesien) ist der Vulkan Sinabung am Montag (10. August) ausgebrochen.
  • Der Vulkan liegt südwestlich der Hauptstadt Medan.
  • In den sozialen Netzwerken sind beeindruckende Videos von dem Ausbruch zu sehen.

Medan - Eine riesige Aschesäule aus dem Krater steigt in den Himmel. Eine Überwachungskamera hat den Ausbruch des Vulkan Sinabung auf der Insel Sumatra aufgezeichnet. Die Aufnahmen zeigen dramatische Bilder. Mehr als sieben Kilometer schleuderte der Vulkan diese dunkle Rauchwolke hoch, teilten Behörden des Inselstaats mit. Der Ausbruch ereignete sich demnach um 8.53 Uhr Ortszeit. Die Eruption am Berg Sinabung betrug demnach über dem Gipfel 5000 Meter und etwa 7.500 Meter über dem Meeresspiegel.

Vulkan Sinaburg - Aschesäule steigt kilometerweit in den Himmel

Der Sinabung ist seit dem Wochenende wieder aktiv. Bereits am Samstag hatte er Asche mehr als 4000 Meter hochgeschleudert. Vielerorts in der Umgebung des Vulkans im Norden von Sumatra lag eine dicke Ascheschicht auf Straßen, Häusern und Autos. Zunächst gab es keine Berichte über Tote oder Verletzte.

In sozialen Netzwerken waren beeindruckende Videos der dunklen Rauchmassen zu sehen. Die Bevölkerung umliegender Dörfer blickte bang in Richtung des Vulkans. „Den Menschen wird geraten, sich vom Radius von drei Kilometern vom Gipfel fernzuhalten“, teilte die indonesische Geologiebehörde mit. Es herrschte zunächst weiter die dritthöchste Alarmstufe.

Der 2460 Meter hohe Sinabung liegt 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Medan. Nachdem er jahrhundertelang ruhig war, gab es seit 2010 immer wieder Ausbrüche. Zehntausende Menschen mussten dabei in Sicherheit gebracht werden. Bei besonders schweren Eruptionen 2014 und 2016 waren mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. 

Indonesien „Ring of Fire“

Die mehr als 17.000 Inseln Indonesiens erstrecken sich entlang der Indisch-Australischen und der Eurasischen Kontinentalplatte und bilden so den „Ring of Fire“ - die größte Zahl aktiver Vulkane weltweit. In Deutschland brodelt es unter der Eifel. US-Forscher haben in ihrer Studie eine außergewöhnliche Kombination aus Dehnung und Hebung des Untergrunds festgestellt.(dpa/ml).

Ein Vulkanausbruch auf den Philippinen sorgte Anfang Juli für Schlagzeilen. Touristen und Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

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