Bundesamt warnt

Metall in Leberwurst: Rückruf von beliebtem Produkt - darauf sollten Kunden achten

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Der Hersteller einer Leberwurst musste sein Produkt zurückrufen.
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Weil sich in einer Leberwurst der Firma Greifen-Fleisch GmbH Metallstücke befinden könnten, musste das Unternehmen sein Produkt nun zurückrufen.

München - Wer in letzter Zeit eine Leberwurst gekauft hat, sollte unbedingt prüfen, von welchem Hersteller das Produkt stammt. Die Greifen-Fleisch GmbH muss nämlich aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ihre Pommersche Leberwurst zurückrufen. Das gibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seiner Website bekannt. 

Rückruf von Pommerscher Leberwurst - Gefahr vor Metallfremdkörpern 

Konkret handle es sich um die Pommersche Leberwurst grob 150 Gramm. Die Losnummer dazu sei 9372 beziehungsweise 9365 und habe das Mindesthaltbarkeitsdatum vom 18. Oktober 2019. Die Greifen-Fleisch GmbH rate dringend vom Verzehr des Produktes ab, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich Metallfremdkörper in dem Produkt befänden, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch Aldi hat einen Rückruf für Toast in mehreren Bundesländern gestartet.

Gefährlich wird es übrigens auch beim Verzehr eines Käses, der zurückgerufen werden musste. In dem Produkt befanden sich Bakterien, die in den Niederlanden sogar zu Todesfällen führten. Eine Münchner Traditionsmetzgerei ruft derweil ein beliebtes bayerisches Wurstprodukt zurück, wie merkur.de* berichtet.

Pommersche Leberwurst zurückgerufen - Unternehmen entschuldigt sich für „Unannehmlichkeiten“

Wo genau die Leberwurst bereits verkauft worden ist, gibt das Unternehmen in seiner Mitteilung nicht bekannt. Kunden könnten das Produkt jedoch „im jeweiligen Markt“ zurückgeben und bekämen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Außerdem entschuldige sich die Firma ausdrücklich für „die entstandenen Unannehmlichkeiten“. Rückfragen seien an die Mail-Adresse kontakt@greifen-fleisch.de zu richten.

Eine ZDF-Dokumentation hat die beiden Discounter Penny und Netto miteinander verglichen. Dabei kamen auch für Kunden überraschende Wahrheiten über Fleischwaren ans Licht.

Kürzlich musste auch ein Shampoo und ein Duschgel zurückgerufen werden, da sich gefährliche Bakterien darin befanden. Auch ein Sodbrenn-Medikament war von einem Rückruf betroffen. 

Auch Getränke des Hersteller Vivaris sind von einem Rückruf betroffen.

mef

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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