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Energiesparen

Streaming wird durch Stromverbrauch noch teurer – Trick senkt den Preis deutlich

  • VonJulian Kaiser
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Nicht nur im Haushalt, sondern auch beim Streamingabend kann man Energie sparen und dazu auch noch die Umwelt schonen – dank einfacher Spar-Tricks.

NRW – In Zeiten explodierender Energiepreise haben Verbraucherinnen und Verbraucher viele Möglichkeiten, im Alltag den Strom- und Gasverbrauch zu reduzieren. Wie RUHR24 berichtet, könnte eine davon insbesondere für Streamingfreunde und Serienjunkies interessant sein.

Streaming Media/Streaminggleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video-/Audiodaten
Streamübertragenes Programm
Inhalt in EchtzeitLivestream

Dank einfacher Tricks beim Streaming den Energieverbrauch senken und die Umwelt schonen

Denn wer für einen gemütlichen Fernsehabend gerne mal auf bekannte Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime zurückgreift, kann dank einfacher Lifehacks nicht nur die Stromrechnung reduzieren, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun. Schließlich werden per Streams abrufbare Filme und Musik auf riesigen Serverfarmen gespeichert.

Damit rund um die Uhr gestreamt werden kann, befinden sich diese Server alle im Dauereinsatz, was viel Energie verbraucht und auch entsprechend viel Co2 freisetzt. Wie die Verbraucherzentrale Energieberatung erklärt, entspricht „das einstündige Streamen eines Films in etwa der Emission eines Kleinwagens bei einem Kilometer Autofahrt“.

Verbraucher können dank einfacher Tricks den „digitalen“ Fußabdruck klein halten

So wachse mit jedem Klick auch der sogenannte „digitale“ Fußabdruck. Im Vergleich zu anderen digitalen Angeboten im Internet, wie Webseiten, E-Mails oder die sozialen Netzwerke, sei die Übertragung von Bewegtbildern „besonders energieintensiv“, so die Verbraucherzentrale.

Das Ausmaß des Energieverbrauchs ist größer, als so manch ein Serienjunkie vielleicht glauben mag. Unter Berufung auf eine Studie des „Think Tank Shifts Projects“ erklärt die Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim, dass „Streamen für mindestens ein Prozent der weltweiten Co2-Emissionen“ ursächlich sei.

Streaming „für mindestens ein Prozent der weltweiten Co2-Emissionen“ verantwortlich

Der NDR berichtet, dass die gesamte IT- und Kommunikationstechnik gar schätzungsweise „für rund 3 bis 4 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich“ sei. Wäre das Internet ein Staat, so würde sein Stromverbrauch im internationalen Vergleich sogar auf Platz sechs landen.

Laut der Verbraucherzentrale werde am meisten Strom verbraucht, wenn Videos, die in Deutschland schätzungsweise drei Viertel aller übertragenen Daten ausmachen, über das mobile Internet ohne vorheriges Herunterladen in hoher Qualität gestreamt werden. Streamingfreunde, die täglich rund 3,5 Stunden Videos in hoher Qualität streamen, verursachen demzufolge jährlich rund 65 Kilogramm Co2.

Musik im Idealfall einmal herunterladen, anstatt sie jedes Mal neu zu streamen

Damit der „digitale“ Fußabdruck in Grenzen gehalten werden kann, empfiehlt die Verbraucherzentrale ein paar einfache Maßnahmen. So sollte Musik im Idealfall einmal heruntergeladen und lokal gespeichert werden, anstatt jedes Mal gestreamt zu werden. Zum Musikhören solle man auf Musikstreamings-Dienste anstatt auf Videos zurückgreifen.

Stichwort Videos: Beim Streamen dieser Formate, die deutlich mehr Datenvolumen fressen als Audiodateien, empfiehlt die Verbraucherzentrale, die Autoplay-Funktion auszuschalten. So könne man verhindern, dass mehr Videos abgespielt werden, als man ursprünglich sehen wollte.

Video-Tricks: Autoplay-Funktion ausschalten, HD meiden und auf Laptops/Tablets zurückgreifen

Wer gerne Videos streamt, solle laut zudem auf die Qualität achten. Denn wer diese etwas absenkt, anstatt ausschließlich in HD zu schauen, spare eine Menge Energie ein.

Streamen über das Mobilfunknetz geht je nach Anbieter nicht nur ins Geld, sondern ist laut NDR auch schlecht für die Energiebilanz. Demgegenüber sei es von Vorteil, das WLAN oder ein LAN-Kabel für die Internetverbindung zu nutzen.

Beim Streamen können Serienjunkies und Filmfans dank einfacher Tricks Energie sparen und die Umwelt schonen.

Verbraucher sollten beim Kauf neuer elektronischer Endgeräte auf Energielabel achten

Ebenso empfiehlt die Verbraucherzentrale, Fernseher, Smartphones oder Computer so lange wie möglich zu gebrauchen und im Falle eines Neukaufs auf energieeffiziente Unterhaltungselektronik zu setzen. Bei der Orientierung helfe ein Blick auf möglicherweise vorhandene Energielabel der EU, wie zum Beispiel der blaue Engel.

Der NDR weist zudem darauf hin, dass die Wahl des Endgeräts beim Streamen wichtig sei. Statt eines Großbild-TVs könne man Strom sparen, indem der Laptop oder das Tablet verwendet wird.

Externe Festplatte als energie- und umweltschonende Alternative zur Cloud

Die gute alte, externe Festplatte sei außerdem eine energie- und umweltschonende Alternative zu Cloud-Diensten, um Daten zu speichern. Um Server zu entlasten, sei es auch hilfreich, E-Mails im Postfach regelmäßig zu löschen.

Rubriklistenbild: © Birgit Reitz-Hofmann/Imago

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