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Hauptfeldwebel gegen Bundesrepublik

Überhitzt und ausgetrocknet: Bundeswehrsoldat bricht bei 30 Grad zusammen und erhebt schwere Vorwürfe

Soldaten und Reservisten der Bundeswehr nehmen am 21. Brockenmarsch des Landeskommando Sachsen-Anhalt teil.
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Bundeswehr: Soldat aus Baden-Württemberg verklagt Bund auf Schadenersatz (Symbolbild).
  • Julian Baumann
    VonJulian Baumann
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Ein Bundeswehrsoldat aus Baden-Württemberg kollabierte bei einem Marsch und musste operiert werden. Nun verklagt er die Bundesrepublik auf Schadenersatz.

Bonn - Die Soldaten der Bundeswehr werden bei den Lehrgängen auf die Ernstlage in einer Gefechtssituation vorbereitet und müssen oftmals harte Strapazen überstehen. Zu den Übungen gehören auch oftmals kilometerlange Märsche mit schwerem Gepäck, die auch die erfahrenen Soldaten an ihre Grenzen bringen können. Ein Hauptfeldwebel aus Baden-Württemberg nahm an einem freiwilligen Einzelkampflehrgang teil. Zu der Übung gehörte ein Gepäcklauf mit zehn Kilogramm Gewicht bei einer Temperatur von über 30 Grad im Schatten. Der erfahrende Soldat kollabierte während des Lehrgangs. Nun fordert er Schadenersatz von der Bundesrepublik. Der Bund sieht den Vorwurf der Vorsätzlichkeit dagegen nicht bestätigt.

Wie BW24* berichtet, brach ein Bundeswehrsoldat aus Baden-Württemberg bei 30 Grad zusammen und erhebt nun schwere Vorwürfe.

In der Landeshauptstadt Stuttgart befindet sich ein Karriereberatungsbüro der Bundeswehr (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.