Spenden statt Kino

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Washington – Eine internationale Kampagne hat zum Boykott des Hollywood-Films „Fifty Shades of Grey“ aufgerufen. Unter der Kennung „#50dollarsnot50shades“ wirbt das Bündnis aus mehreren Frauenorganisationen seit Donnerstag via Twitter dafür, das Kinogeld lieber Frauenhäusern zu spenden.

In deutschen Kinos läuft der Erotikfilm am kommenden Donnerstag an. „Hollywood braucht Ihr Geld nicht – missbrauchte Frauen schon“, heißt es auf der Facebook-Seite der Kampagne. Dem Bündnis gehören neben dem „Nationalen Zentrum zu sexueller Ausbeutung“ (NCSE) in den USA auch mehrere kanadische und britische Lobbyorganisationen an.

Der Film verherrlicht nach Ansicht der Kampagne Gewalt gegen Frauen. Im wirklichen Leben endeten Frauen nicht wie die Filmheldin Anastasia, „sondern landeten oft in Frauenhäusern, für Jahre auf der Flucht oder tot“, so das NCSE.

Der Film basiert auf der rund 100 Millionen Mal verkauften Bestseller-Trilogie der britischen Autorin E. L. James. Die Geschichte erzählt das Verhältnis des kontrollbesessenen Geschäftsmanns Christian Grey, der seine erotischen Fantasien mit der von ihm abhängigen College-Studentin Anastasia auslebt.

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