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Änderungen auch für Pendler 

Neue Einreisebestimmungen ab Montag: Nicht-Geimpfte nur noch mit PCR-Test nach Österreich

An den Grenzen zu Salzburg wird ab Montag wohl wieder strenger kontrolliert, Antigen-Tests werden dann nicht mehr akzeptiert, Berufspendler sind ausgenommen.
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An den Grenzen zu Salzburg wird ab Montag wohl wieder strenger kontrolliert, Antigen-Tests werden dann nicht mehr akzeptiert, Berufspendler sind ausgenommen.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Die Landeskliniken melden „Land unter“, richten eine Triage-Kommission ein und verlegen Patienten in sogenannte Transferstationen, die Stadt Salzburg kann derzeit 900 gemeldete Infektionen nicht nachverfolgen und die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter, heute auf knapp 1600 pro 100.000 Einwohner, Spitzenwert in Österreich.

Salzburg - Zum Vergleich: das Berchtesgadener Land hält derzeit bei 1044. Jetzt verschärft Österreich die Einreisebestimmungen, auch für Besucher aus Bayern wird damit die Fahrt über die Grenze mühsamer. 

 Wegen der sich zuspitzenden Pandemielage in Österreich hat das Gesundheitsministerium in Wien die Einreisebestimmungen verschärft, „um eine Erhöhung der Infektionszahlen in Zusammenhang mit Reisen und damit dem Einschleppen des Virus bestmöglich zu verhindern“, so ein Sprecher des Ministeriums. Eine interessante Begründung, da derzeit nur Slowenien und Kroatien eine noch höhere Infektionslage haben als Österreich. 

Grundsätzlich ist ab Montag (22. November) für die Einreise nach Österreich ein 2,5G-Nachweis erforderlich, das heißt, dass sowohl die in Deutschland jetzt wieder kostenlosen Antigentests, als auch Antikörpertests nicht mehr akzeptiert werden, ausgenommen davon sind nach wie vor Pendler. Für Berufspendler, oder bei täglichen Fahrten zu Schule, zum Studium oder zur Familie wird weiterhin auch ein Antigen-Test bei Kontrollen an der Grenze akzeptiert, allerdings nicht ein sogenannter „Wohnzimmertest“. „Berufspendler unterliegen in Österreich ohnehin der 3G-Regel, Schüler werden in den Schulen engmaschig getestet“. 

Allerdings wird auch für nicht geimpfte und nicht genesene Pendler die Dauer des PCR-Tests von sieben Tagen auf drei Tage zurückgefahren. Für Schüler aus Bayern, die in Salzburg zur Schule gehen, gilt nach wie vor der österreichische „Ninja-Pass“, also die Tests in der Schule. 

„Nur schnell zum Tanken“

Für die Einreise nach Bayern gibt es nach wie vor die sogenannte „24-Stunden-Regelung“, „also keine Anmelde- und Quarantänepflicht, allerdings ist ein 3G-Nachweis erforderlich“, so ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums. In Österreich gibt es diese „24-Stunden-Regelung“ so nicht, das heißt, auch wer „nur schnell zum Tanken oder zum Einkaufen nach Salzburg will“ braucht nach derzeitigem Stand ab Montag einen 2G-Nachweis oder einen PCR-Test. Allerdings gilt in Österreich für den Handel, für die Gastronomie und Hotellerie ohnehin eine 2G-Pflicht, also nur Geimpfte und Genesene können in die Geschäfte, ausgenommen Lebensmittel und Apotheken. 

Ob die Salzburger Polizei ab Montag ihre derzeit stichprobenartigen Kontrollen an den Grenzübergangen wie zum Beispiel an der Saalbrücke wieder verstärkt ist unklar, dazu müsste ein konkreter Auftrag aus dem Gesundheitsministerium kommen, derzeit sind die Streifen mit der 2G-Kontrolle im Handel und dem Lockdown für Ungeimpfte gut ausgelastet.

hud

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