DNA-Spur führt zu den Eltern

Säugling grausam erstickt! Polizei klärt Fall nach 16 Jahren auf

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Die Ermittler gaben nie auf, die Eltern des getöteten Mädchens ausfindig zu machen. Doch der Fall nimmt letztlich fast eine noch tragischere Wende.

Neckarsulm/Oedheim - Lange ließ der Fall eines getöteten Säuglings Ermittler in Neckarsulm (Baden-Württemberg) nicht los. 2002 hatten Kinder den Leichnam des neugeborenen Mädchens gefunden. Schnell war klar, dass das Baby ermordet worden war. Jetzt konnten die Eltern doch noch ausfindig gemacht werden - und der Tot des Säuglings nach 16 Jahren endlich geklärt werden.

Getöteter Säugling: Babyleiche wurde im Gebüsch abgelegt

Das Neugeborene war 2002 in eine Kunststofftüte gewickelt und dann in einem Gebüsch abgelegt worden. Die Ermittlungen ergaben, dass das Kind zunächst gelebt hatte, dann aber getötet worden war. Eine Spur zu den Eltern gab es damals nicht.

Säugling 2002 gefunden - Zufall führt 15 Jahre später zunächst zum Vater

Doch die DNA-Muster der Eltern konnten bestimmt werden und wurden jahrelang immer wieder mit Proben aus anderen Fällen verglichen. 2017 gab es bei einer Probe wegen eines Drogendelikts plötzlich einen Treffer. Doch der damals ermittelte Vater hatte laut Polizei nie von der Existenz einer Tochter erfahren.

Säugling getötet: Fall nimmt beinahe noch tragischere Wende

Daraufhin konzentrierten sich die Ermittler auf die Mutter des getöteten Säuglings. Und machten sie letztlich ausfindig. Beinahe hätte es in dem ohnehin grausamen Fall daraufhin aber eine noch tragischere Wende gegeben, wie echo24.de* berichtet.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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