Wie ein Rockstar

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Die US-Szenezeitschrift „Rolling Stone“ berichtet gewöhnlich über Rockstars, Popliteratur und die Drogenabstürze von Schauspielern. Jetzt ist der Papst dem Magazin eine Titelstory wert.

Er steht damit in einer Reihe mit Popgrößen wie David Bowie, Rihanna und John Lennon. Der Name der umfangreichen Titelstory heißt „The Times They Are A-Changin’“ („Die Zeiten ändern sich“) – eine Anspielung auf einen bekannten Bob-Dylan-Song. Über einen päpstlichen Auftritt am Petersplatz in Rom schreibt „Rolling Stone“-Autor Mark Binelli: „Obwohl er bekanntlich von den schillernden päpstlichen Accessoires Abstand genommen hat, ist er doch überraschend stylish, heute trägt er einen weißen zweireihigen Übermantel, einen weißen Schal und eine eher etwas cremefarbene Soutane, alles tadellos geschnitten.“ Vatikansprecher Federico Lombardi hat die Titelgeschichte als „oberflächlich“ kritisiert. Um das Positive des neuen Papstes herauszustreichen, meine der Autor, das Pontifikat seines Vorgängers Benedikt XVI. besonders schlechtmachen zu müssen, sagte Lombardi am Mittwoch. Dies geschehe mit überraschender Grobheit. In dem Artikel wird Benedikt XVI. unter anderem mit einer Horrorfilm-Figur verglichen.

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