AN OSTERN

Raumlabor stürzt ab

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Kontakt zu „Tiangong 1“ ist schon 2016 abgerissen

Darmstadt – Teile des ersten chinesischen Raumlabors „Tiangong 1“ stürzen voraussichtlich frühestens am Karsamstag und spätestens am Ostermontag auf die Erde. Seit 2016 besteht kein Kontakt mehr.

Der Wiedereintritt von „Tiangong 1“ sei nicht mit einem Meteoriteneinschlag vergleichbar, betonte Holger Krag von der Esa. Die Trümmer fielen ab 30 Kilometern Höhe mit der normalen Fallgeschwindigkeit. Daher werde es auch keine Krater geben. Das Gebiet, über dem die Teile des 8,5 Tonnen schweren und zwölf Meter langen Raumlabors eintreten können, ist riesig. Krag spricht von einem erdumspannenden Gürtel von 43 Grad südlich bis 43 Grad nördlich des Äquators. Auf dem 43. Grad nördlicher Breite liegt etwa Marseille. Deutschland liegt nördlicher als das Gebiet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stück Weltraumschrott auf einen Menschen fällt, lässt sich dem Experten zufolge mit eins zu 1,2 Billionen angeben – somit ist die Wahrscheinlichkeit zehn Millionen Mal geringer, als von einem Blitz getroffen zu werden.

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