Polizist bestreitet Fehlverhalten während Schulmassakers

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Donald Trump hatte den Polizisten öffentlich beleidigt.

Parkland – Der Polizeibeamte in Florida, der während des Schulmassakers am Valentinstag vor Ort war und dennoch nicht in das Geschehen eingriff, hat sich gegen den Vorwurf eines Fehlverhaltens gewehrt.

Der Anwalt des Polizisten bezeichnete am Montag die Vorwürfe, sein Mandant Scot Peterson sei ein „Feigling“ und habe sich nicht an die Polizeistandards gehalten, als „offenkundig unwahr“. Vielmehr sei Petersons Verhalten „den Umständen angemessen“ gewesen.

Der Polizist wurde ohne Gehaltsanspruch vom Dienst suspendiert und ging daraufhin in den Ruhestand. Er wurde sogar von Präsident Donald Trump für sein Verhalten vehement kritisiert. Trump bezeichnete Peterson als „Feigling“ und warf ihm vor, „einen schlechten Job“ gemacht zu haben. Am Montag legte der Präsident nach. Bei einem Treffen mit Gouverneuren der Bundesstaaten im Weißen Haus sagte Trump, er selber würde in einer solchen Situation in das Gebäude hineinlaufen, „selbst wenn ich keine Waffe dabei hätte“. Petersons Anwalt Joseph DiRuzzo kritisierte unterdessen, dass Polizeichef Israel seine Vorwürfe gegen den Beamten öffentlich erhoben habe, ohne die Ergebnisse der internen Untersuchung abzuwarten. Sein Mandant sei sich sicher, durch die Aufzeichnungen einer Überwachungskamera sowie die Aussagen von Augenzeugen entlastet zu werden.

Nach Schilderung des Anwalts war der für die Sicherheit an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland zuständige Beamte zu einem der Schulgebäude gelaufen, weil er einen Alarmhinweis auf „Knallkörper“ bekommen habe. Vor Ort habe er dann erkannt, dass die Knallgeräusche von Schüssen stammten. Doch habe er angenommen, dass die Schüsse nicht innerhalb der Schulgebäude fielen, sondern außerhalb irgendwo auf dem Gelände. In solchen Fällen besagten die Instruktionen, dass die Beamten in Deckung gehen und Kontakt zu Kollegen aufnehmen sollten, so der Anwalt.

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