Anschlag in Ägypten

Zwei Tote bei Anschlag auf Touristenbus nahe Pyramiden

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Blick auf die Pyramiden von Gizeh. In der Nähe des bei Touristen beliebten Ziels hat es einen Anschlag gegeben. Foto: Gehad Hamdy

Eine Bombe explodiert an einer vielbefahrenen Straße nahe der Pyramiden von Gizeh. Ein Bus mit Touristen wird getroffen. Nicht der erste Angriff auf Urlauber in Ägypten.

Kairo (dpa) - Bei einer Bombenexplosion in der Nähe der Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind nach offiziellen Angaben zwei Urlauber getötet worden.

Zehn weitere Touristen und zwei Ägypter seien durch einen selbstgebauten Sprengsatz verletzt worden, der in der Nähe ihres Busses detonierte, teilte das ägyptische Innenministerium am Freitagabend mit. Demnach sei die Bombe um kurz nach 18 Uhr (Ortszeit) am Rand einer vielbefahrenen Straße unweit der bei Touristen beliebten Pyramiden explodiert.

Der Mitteilung des Innenministeriums zufolge soll es sich bei den betroffenen Touristen um Vietnamesen handeln. Bei den verletzten Ägyptern handele es sich um den Busfahrer und einen Angestellten des Reiseunternehmens.

Der Ort des Zwischenfalls wurde von den Sicherheitskräften abgesperrt. Die Ermittlungen dauerten zunächst bis weit in den Abend an.

Lokale Medien veröffentlichten auf Twitter Fotos, die den Bus zeigen sollen. Mehrere Scheiben des gezeigten Busses sind zersplittert, die Frontscheibe weist lange Risse auf. Die Seite ist mit Kratzern und dunklen Staubspuren übersät.

In dem Urlaubsland Ägypten kommt es immer wieder zu Angriffen auf Touristen und zu Terroranschlägen. Die Reisebranche des Landes leidet darunter sehr. Die Touristenzahlen waren nach den Umbrüchen des sogenannten Arabischen Frühlings 2011 stark gesunken, erholten sich zuletzt aber leicht. Das Auswärtige Amt warnt dennoch vor einem erhöhten Risiko terroristischer Anschläge.

Vor allem auf der Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Aber auch in der Hauptstadt Kairo oder in anderen Teilen des Landes ereignen sich immer wieder Anschläge. Zuletzt starben bei einem Anschlag auf koptische Pilger Anfang November sieben Menschen.

Sicherheitshinweise Auswärtiges Amt

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