Wohlfühl-Programm für die Soldaten

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Familienfreundliche Truppe: Ministerin Ursula von der Leyen besucht die erste Bundeswehr-Kita in Neubiberg. Foto: Bodmer

Bundeswehr . Berlin – Mit einer „Attraktivitätsoffensive“ will Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Arbeitsbedingungen bei der Bundeswehr verbessern.

Wichtige Punkte ihrer Pläne:

Familienangebote: Möglichkeiten zur Kinderbetreuung sollen erweitert werden. Dazu gehört, mehr Plätze in externen Kindertagesstätten zu reservieren. In Koblenz und Ulm sind eigene Kitas im Bau, in Berlin ist eine geplant. Für Probleme rund um Familie und Dienst soll es an jedem Standort bis Ende kommenden Jahres zentrale Ansprechstellen geben.

Arbeitszeiten: Beschäftigte sollen ihre Arbeitszeiten individueller gestalten können. Geplant sind etwa Langzeitarbeitskonten. Auch in Führungsjobs soll Teilzeit möglich sein. Fürs mobile Arbeiten soll es weitere 3000 Laptops sowie 3000 Tablets und Smartphones mehr geben.

Telekommunikation: Um Kontakt mit ihren Familien zu halten, sollen Soldaten im Einsatz ab Mitte 2015 kostenlos telefonieren und im Internet surfen können. Bis zu 30 000 Soldaten sollen profitieren.

Einsatzorte: Soldaten sollen einige Jahre länger an einem Standort bleiben können, um sich fachlich besser zu spezialisieren und Pendeln zu vermeiden. Ab 2016 soll es nur noch zwei feste, an Schulhalbjahren orientierte Versetzungstermine im Jahr geben. Versetzungen sollen sechs statt drei Monate vorher angekündigt werden.

Gesundheit: Für die gesamte Bundeswehr soll ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufgebaut werden - mit Gesundheitschecks, Sportangeboten und einer Stress- und Suchtprävention. Dafür sollen Anfang 2015 Pilotprojekte in Bad Salzungen, Köln, Ro- stock, Daun, Ulm, Oldenburg, Berlin, Bonn, Potsdam und Koblenz starten.

Unterkünfte: Dienstunterkünfte sollen schrittweise renoviert werden. Dazu gehört der Austausch alten Mobiliars durch eine „hochwertigere, moderne Ausstattung“, etwa Fernseher und Kühlschränke. In Kasernen soll es nach und nach flächendeckend freie Internetzugänge geben.

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