Das Unternehmen

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Max Bögl mit seinen 6 500 Beschäftigten und 1,7 Milliarden Euro Jahresumsatz gilt als größtes deutsches Bauunternehmen in Familienbesitz.

Gegründet wurde es 1929. Es baut Infrastruktur von Straßen über Brücken bis zu Fahrwegen für Züge. Auch die Magnetschwebebahn selbst und zugehörige Leittechnik will der Mittelständler prinzipiell in Eigenregie fertigen sowie auf Wunsch auch als Betreiber fungieren.

In China übernimmt der dortige Partner Xinzhu allerdings exklusiv Vermarktung und Produktion des Systems. Bedenken, dass die Technologie auf diese Weise von Chinesen vereinnahmt wird, haben die Oberpfälzer nicht. Bögl hat die Technik binnen zehn Jahren mit einem gut 40 Mitarbeiter starken Expertenteam entwickelt. Vom einstigen Transrapid-Erfinder Siemens wurde dabei kein Personal abgeworben, betont man.

Die so entstandene Magnetbahn wird seit 2012 auf dem Bögl-Firmengelände getestet und hat im Probebetrieb bei mehr als 100 000 Fahrten über 65 000 Kilometer hinter sich gebracht. Sie ist auf Streckenlängen von fünf bis 30 Kilometer ausgelegt. Mit dem Bau der 3,5 Kilometer langen Teststrecke in China wurde bereits begonnen. In die Entwicklung des TSB hat Bögl eine mittlere zweistellige Millionensumme investiert.

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