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News-Ticker

Ukraine-News: Explosionen bei einer Kundgebung in der Ostukraine - „Massive Beschussgeräusche“

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  • Nail Akkoyun
    Nail Akkoyun
  • Daniel Dillmann
    Daniel Dillmann
  • Tobias Utz
    Tobias Utz
  • Lukas Zigo

Die Ukraine meldet sieben Fluchtkorridore für die Bevölkerung. Derweil will Moskau dutzende Militärobjekte zerstört haben. Der News-Ticker.

  • Der Ukraine-Konflikt* zwischen Russland* und der Ukraine* setzt sich fort.
  • Kreml-Chef Wladimir Putin* schickt weitere Truppen in den Ukraine-Krieg*. Doch die Verluste für Moskau* steigen.
  • Sowohl aus dem Donbass als auch an den Rändern von Kiew* werden Kämpfe gemeldet. Alle Informationen in unserem Newsticker.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Lesen Sie alles zum Ukraine-Krieg hier.

+++ 12.35 Uhr: Russische Besatzer greifen eine Kundgebung in Enerhodar im Südosten der Ukraine an. Laute Explosionen seien in der Stadt zu hören, berichtet das Nachrichtenportal The Kyiv Independent. Russische Streitkräfte hätten eine unbekannte Anzahl von Personen verhaftet, die sich der russischen Besatzung widersetzt hätten. Es folgten Berichte über Explosionen und „massive Beschussgeräusche“. Das Portal gibt das staatliche Kernenergieunternehmen Energoatom als Quelle an.

Ukraine-News: Russland zerstört Militärobjekte - Benzinlager vernichtet

+++ 11.08 Uhr: Für die bedrängte Zivilbevölkerung in umkämpften Städten der Ukraine sind am Samstag nach Angaben der Regierung in Kiew sieben Fluchtkorridore eingerichtet worden. Aus der besonders schwer von Gefechten betroffenen Stadt Mariupol im Süden soll ein Weg für Privatfahrzeuge in Richtung der Stadt Saporischschja führen, wie Vizeregierungschefin Irina Wereschtschuk in Kiew mitteilte. Aus der Stadt Berdjansk sollten Zivilisten mit Bussen abgeholt werden, aber auch mit Autos Richtung Saporischschja fliehen können.

+++ 10.40 Uhr: Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau bei neuen Raketenangriffen in der Ukraine mehrere Dutzend weitere Militärobjekte zerstört. Demnach wurde nahe der Handels- und Industriestadt Krementschuk, rund 300 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew, am Samstagmorgen ein Benzin- und Diesellager vernichtet. Aus dem Lager seien die ukrainischen Truppen im Zentrum und im Osten des Landes mit Treibstoff versorgt worden, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau.

Zudem seien zwei Militärflugplätze außer Gefecht gesetzt worden - nahe der Stadt Poltawa und in der Nähe von Dnipro. Insgesamt seien innerhalb eines Tages 67 militärische Objekte zerstört worden. Zudem seien zwei Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24 sowie 24 Drohnen abgeschossen worden. Diese Angaben waren von unabhängiger Seite nicht zu überprüfen.

+++ 10.10 Uhr: Russland beginnt mit der Mobilisierung von Truppen im besetzten Transnistrien der Republik Moldau, wie der ukrainische Generalstab mitteilt. Demnach soll Moskau seine Truppen in das besetzte Transnistrien verlagern, um seine Bereitschaft zu demonstrieren, die Ukraine von Südwesten anzugreifen, und für mögliche Provokationen an der Grenze, sagte der Generalstab.

Ein Straßenzug in Charkiw im Osten der Ukraine ist beinahe völlig zerstört.

+++ 09.28 Uhr: Wie ein Stadtrat von Kiew meldet, sind bislang im Ukraine-Krieg 154 Wohngebäude, 20 Privatsiedlungen, 27 Kindergärten und 44 Schulen durch Russland beschädigt worden. Es gebe eine Expertengruppe, die die geschätzten Kosten für die Reparatur des Schadens bewertet und Vorschläge für die Verwaltung der Hauptstadt Kiew unterbreitet.

Des Weiteren seien 53 ukrainische historische, religiöse Stätten seit Beginn des russischen Krieges beschädigt worden. Das teilte die Unesco mit. Die Kulturagentur der Vereinten Nationen verwendete Satellitenbilder und Zeugenberichte, um die Schäden an 29 religiösen Stätten, 16 historischen Gebäuden, vier Museen und vier Denkmälern zu bestätigen.

Ukraine-News: Selenskyj nannte Kollaborateure „Gauleiter wie bei den Nationalsozialisten“

Update vom Samstag, 02.04.2022, 07.15 Uhr: Aus der von Russland belagerten ukrainischen Stadt Mariupol sind nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj mehr als 3000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. „Heute gab es in drei Regionen humanitäre Korridore: Donezk, Luhansk und Saporischschja“, sagte Selenskyj in einer in der Nacht zu Samstag veröffentlichten Video-Ansprache. „Uns ist es gelungen, 6266 Menschen zu retten, darunter 3071 Menschen aus Mariupol.“ 

Odessa bereitet sich im Ukraine-Krieg auf die Verteidigung der Stadt gegen das russische Militär vor.

Derweil hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Menschen im russisch kontrollierten Süden des Landes ermahnt, keine Posten in dem Besatzungsregime von Russland anzunehmen. In seiner Videoansprache in der Nacht zum Samstag bezeichnete er solche Leute als Gauleiter wie bei den Nationalsozialisten. „Meine Botschaft an sie ist einfach: Die Verantwortung für die Kollaboration ist unausweichlich“, sagte Selenskyj in Kiew. Nach ukrainischen Angaben versucht Russland, in den besetzten Gebieten moskautreue Verwaltungen aufzubauen.

Ukraine-News: Militär bestreitet Angriff auf Tanklager in Russland

+++ 21.15 Uhr: Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates in der Ukraine, Olexij Danilow, dementiert, Streitkräfte seines Landes stünden hinter dem Brand eines Treibstofflagers in der russischen Stadt Belgorod. „Aus irgendwelchen Gründen behaupten die, wir waren es“, sagt er im Fernsehen mit Blick auf russische Darstellungen, Ukrainer hätten die Tanks angegriffen. „Nach den Informationen, die ich habe, entspricht das nicht der Wahrheit“, erklärt Danilow.

Ukraine-News: Atomenergiebehörde kündigt Hilfsmission nach Tschernobyl an

+++ 19.45 Uhr:  Nach dem Abzug russischer Truppen aus Tschernobyl will die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in den kommenden Tagen Experten in das ehemalige ukrainische Atomkraftwerk entsenden. IAEA-Chef Rafael Grossi kündigte in Wien an, dass er die Hilfsmission selbst anführen werde. Die IAEA werde auch anderen Atomanlagen sicherheitsrelevante Ausrüstung und Expertise bereitstellen, sagte er. Die geplanten IAEA-Missionen seien jeweils mit Russland und der Ukraine vereinbart, hieß es.

Ukraine-News: Militärflugzeug der Ukraine südlich von Kiew abgestürzt

+++ 16.10 Uhr: Ein Militärflugzeug der Ukraine ist südlich von Kiew abgestürzt. An Bord befanden sich 14 Personen. Das teilte die Behörden der Stadt mit. Man ermittle immer noch, „wie viele Menschen bei dem Absturz gestorben sind“. Zuerst darüber berichtet hatte das Nachrichtenportal Moscow Times.

+++ 14.42 Uhr: Ein Reserveoffizier der Bundeswehr soll für den Geheimdienst von Russland spioniert haben. Deshalb hat die Bundesstaatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen ihn erhoben. Bei dem mutmaßlichen Spion handelt es sich um Ralph G., der dem Geheimdienst zwischen 2014 und 2020 Dokumente und Informationen zugespielt haben soll.

Ukraine-News: Russland soll bei Rückzug angeblich Innenstädte verminen

+++ 14.10 Uhr: Laut Informationen des Nachrichtenportals Kyiv Independent hat die russische Armee mit dem Rückzug aus mehreren Städten der Ukraine begonnen - darunter auch Lyssytschansk. Die Stadt befindet sich im Osten der Ukraine, nördlich von Donezk.

Das ukrainische Nachrichtenportal Pravda meldet nun, dass russische Truppen bei ihrem Rückzug mehrere Straßen in der Innenstadt von Lyssytschansk vermint hätten. Fotos sollen die Sprengkörper zeigen. Auch aus anderen Städten gibt es Meldungen, dass Russland Minenfelder, auch innerhalb der Städte angelegt habe.

+++ 13.51 Uhr: Laut eines Presseberichts einer tschechischen Firma hat die Bundesregierung den Weiterverkauf von 58 Schützenpanzern aus früheren DDR-Beständen an die Ukraine erlaubt. Darüber berichtet die Welt unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium am Freitag (01.04.2022). Demnach handele es sich bei den Panzern um Schützenpanzer vom Typ PbV-501, die mit Kanonen und Maschinengewehren ausgerüstet sind und ursprünglich der Nationalen Volksarmee gehörten.

Ukraine-News: Russland meldet Angriff der Ukraine auf eigenem Boden

+++ 12.49 Uhr: Russland hat eine Feuerpause für die schwer zerstörte südukrainische Hafenstadt Mariupol verkündet. Die Waffenruhe, mit der die Evakuierung von Einwohnern ermöglicht werden soll, sollte am Freitag (01.04.2022) um 9.00 Uhr MESZ in Kraft treten. Nach Angaben des Roten Kreuzes war die Lage zunächst aber zu unsicher, um mit der Evakuierung zu beginnen. Die Fluchtwege waren noch geschlossen. In anderen Gebieten der Ukraine gingen die Kämpfe unvermindert weiter.

Ukraine-News: Angriff der Ukraine auf russischem Territorium?

+++ 11.51 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte sollen nach russischen Angaben am Freitag (01.04.2022) von zwei Hubschraubern aus einen Luftschlag auf ein Öllager in Russland verübt haben, um die Versorgung der Truppen Russlands zu behindern. Es wäre eines der ersten Male seit Beginn des Ukraine-Kriegs, dass ein Ziel auf russischem Gebiet angegriffen wird.

In dem Depot in der Großstadt Belgorod sei es nach dem Angriff zu einem Brand gekommen, teilte der Gouverneur des Gebiets, Wjatscheslaw Gladkow, im Nachrichtenkanal Telegram mit. Auf einem Video war auch ein großes Feuer zu sehen. Belgorod liegt unweit der ukrainischen Grenze. Es habe keine Opfer gegeben, sagte Gladkow. Die Anwohner seien in Sicherheit. Die Lage sei stabil.

Ukraine-News: USA könnten Truppenpräsenz in Europa dauerhaft erhöhen

+++ 11.13 Uhr: Die US-Regierung schließt angesichts des Konflikts mit Russland eine dauerhafte erhöhte Präsenz von US-Truppen in Europa nicht aus. „Unabhängig davon, wie dieser Krieg endet und wann er endet, wird sich das Sicherheitsumfeld in Europa verändert haben“ sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Donnerstag in Washington.

Ukraine-News: Russland verliert Kontrolle über wichtige Versorgungsroute

+++ 10.35 Uhr: Das britische Verteidigungsministerium hat auf Twitter Erfolge der Ukraine im Kampf gegen die russischen Invasoren vermeldet. Demnach sollen ukrainischen Streitkräfte die südlich von Tschernihiw gelegenen Dörfer Sloboda und Lukaschiwka zurückerobert haben, die an einer der wichtigsten Versorgungsrouten zwischen der Stadt und Kiew liegen. Außerdem haben ukrainische Streitkräfte „erfolgreiche, aber begrenzte Gegenangriffe im Osten und Nordosten von Kiew“ unternommen.

Ukraine-News: Bis zu 2000 russische Soldaten aus Georgien sollen in die Ukraine

Update vom 01.04.2022, 03:50 Uhr: Die russische Militärführung verstärkt ihre Truppen in der Ukraine nach britischen Erkenntnissen mit frischen Kräften aus Georgien. Aus 1200 bis 2000 russischen Soldaten, die zuletzt in den abtrünnigen georgischen Gebieten Abchasien und Südossetien stationiert waren, würden drei taktische Bataillonsgruppen gebildet, teilte das Verteidigungsministerium in London in der Nacht zum Freitag (01.04.2022) mit. „Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Russland beabsichtigt hatte, auf diese Weise Verstärkungen zu bilden, und es ist bezeichnend für die unerwarteten Verluste, die es während der Invasion erlitten hat“, hieß es weiter.

+++ 22.55 Uhr: Auf dem Gelände des Unglücks-Reaktors von Tschernobyl befinden sich nach ukrainischen Angaben keine Fremden mehr. Die Atomenergie-Behörde des Landes beruft sich auf Mitarbeiter des Kernkraftwerks.

Ukraine-News: US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen Russland

+++ 20.55 Uhr: Die US-Regierung verhängt wegen des Angriffs auf die Ukraine weitere Sanktionen gegen russische Firmen und Personen. Das US-Außenministerium und das US-Finanzministerium teilten mit, 21 Unternehmen und 13 Personen würden mit Strafmaßnahmen belegt. Es gehe darum, Moskau die Möglichkeit zu nehmen, bereits verhängte Sanktionen über ein Netzwerk von Einrichtungen und Akteuren zu umgehen. Außerdem solle Russland weiter der Zugang zu westlichen Technologien verwehrt werden. Sanktionen ergingen demnach auch gegen drei Personen, denen Cyber-Angriffe zur Last gelegt würden. Vermögenswerte der Betroffenen in den USA werden demnach eingefroren, und jegliche Geschäfte oder Transaktionen mit ihnen in den USA oder durch US-Bürger werden untersagt.

+++ 18.25 Uhr: Vitali Klitschko hat beklagt, dass es in Deutschland „leider bis heute viele Putin-Versteher“ gebe. Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew rief dazu auf, Wirtschaftsbeziehungen zu Russland einzustellen, auch wenn das schwierig sei: „Russland investiert jeden Euro, jeden Cent, in seine Armee.“ Und das Geld, das nach Russland fließe, sei „blutiges Geld“.

Ukraine-News: Russland entsendet Strafverfolgungsbehörden in die Ukraine

+++ 08.25 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium teilt laut The Kyiv Independent mit, dass Russland Strafverfolgungsbehörden, insbesondere Staatsanwälte, in vorübergehend besetzte Städte der Ukraine entsendet. Demnach sagten die ukrainischen Streitkräfte, dass die Juristen damit beauftragt würden, „aufsuchende“ Arbeit mit lokalen Behörden und der Öffentlichkeit durchzuführen.

Ukraine-News: Russland kündigt Feuerpause an – Selenskyj glaubt nicht an „schöne Phrasen“

Erstmeldung vom Donnerstag, 31.03.2022, 03.45 Uhr: Russland hat eine Feuerpause für die schwer zerstörte südukrainische Hafenstadt Mariupol angekündigt. Die Maßnahme werde am Donnerstag (31.03.2022) um 10.00 Uhr in Kraft treten und solle die Möglichkeit schaffen, Zivilisten über einen humanitären Korridor herauszuholen, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verwarf indessen russische Zusagen einer Reduktion der Angriffe in der Nordukraine und warf ihnen vor, eine neue Offensive im Osten vorzubereiten.

„Damit diese humanitäre Operation erfolgreich ist, schlagen wir eine direkte Beteiligung von Vertretern des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) vor“, hieß es in der russischen Erklärung. Der humanitäre Korridor soll demnach über die unter russischer Kontrolle stehende Stadt Berdjansk ins 250 Kilometer entfernte Saporischschja führen.

Der ukrainische Staatschef Selenskyj sagte jedoch in seiner abendlichen Ansprache: „Wir glauben niemandem, keiner einzigen schönen Phrase“. (dil/tu/lz/nak mit AFP/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Aziz Karimov/dpa

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