Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Reihe von Fragen“

Selenskyj trifft Erdogan und Guterres: „Ende des Krieges“ soll besprochen werden

UN-Generalsekretär Guterres in Kiew
+
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und UN-Chef António Guterres werden sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen. (Archivfoto)
  • Tanja Koch
    VonTanja Koch
    schließen

Bei einem Gipfel in Lwiw (Lemberg) soll es um diplomatische Wege aus dem Krieg gehen. Die Vereinten Nationen äußern sich zurückhaltend.

Kiew – Ist ein Ende der Kämpfe im Ukraine-Krieg auf diplomatischem Wege zu erreichen? Darüber soll bei einem Dreiergipfel gesprochen werden. Dazu kommen UN-Generalsekretär António Guterres, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag (18. August) in Lwiw (Lemberg) in der Westukraine zusammen. Von türkischer Seite wurde angekündigt, dass dort auch die „Beendigung des Krieges zwischen der Ukraine und Russland auf diplomatischem Wege erörtert“ werden soll. Das erklärte das türkische Präsidialamt in Ankara.

UN-Generalsekretär Guterres reise auf Einladung Selenskyjs nach Lwiw, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Dienstag (16. August) in New York. Danach werde Guterres nach Odessa ans Schwarze Meer weiterreisen und einen Hafen besuchen. Vor seiner Rückreise nach New York werde der UN-Chef in Istanbul das gemeinsame Koordinationszentrum zur Überwachung von Getreideexporten über das Schwarze Meer besuchen. 

Ukraine-Besuche im Krieg – Die Politik zeigt Solidarität

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit den Staats- und Regierungschefs des Europäischen Rates während einer gemeinsamen Pressekonferenz  im März 2022.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besuchte am 08. April ein Massengrab in der Stadt Butscha.
Wolodymyr Selenskyj (links) und Karl Nehammer in Kiew am 09. April 2022
Der britische Premierminister Boris Johnson besuchte die Ukraine, um seine Solidarität auszudrücken
Ukraine-Besuche im Krieg – Die Politik zeigt Solidarität

Ende des Ukraine-Kriegs? Laut den Vereinten Nationen müsse man eine Reihe von Fragen klären

Die UN schlossen Gespräche über ein Ende der Kämpfe nicht aus, zeigten sich aber zurückhaltend. „Es gibt eine Reihe von Fragen, die angesprochen werden: der Konflikt im Allgemeinen, die Notwendigkeit einer politischen Lösung dieses Konflikts“, sagte Dujarric. Guterres betont immer wieder, er sei ein Freund der stillen Diplomatie. Wege aus einer Angelegenheit wie dem Ukraine-Konflikt werden dabei hinter geschlossenen Türen verhandelt.

Dujarric sagte weiter, es gebe „keinen Zweifel“ daran, dass auch die gefährliche Lage um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja und eine angepeilte internationale Experten-Mission zu dem Kraftwerk angesprochen würden. Das von Russland besetzte größte Kernkraftwerk Europas wird seit Tagen beschossen. Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Erdogan kündigte ein Gespräch mit Selenskyj über alle Aspekte der bilateralen Beziehungen an.

Vermitteln im Ukraine-Krieg: Guterres und Erdogan waren bereits im Juli erfolgreich gewesen

Guterres und Erdogan hatten Russland und die Ukraine zuletzt Ende Juli bei dem Abkommen zur Ausfuhr von ukrainischem Getreide zu einer Einigung gebracht. Aus New York hatte es damals geheißen, dass man auf diesem Erfolg aufbauen wolle. UN-Kreise halten Verhandlungen für eine landesweite Waffenruhe aber nur für möglich, wenn keine der Kriegsparteien nennenswerte Geländegewinne mehr verzeichnen kann und vom Ziel eines Sieges Abstand nimmt. (tk mit dpa)

Mehr zum Thema

Kommentare