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Nato-Beitritt: Türkei macht Weg für Finnland und Schweden frei - und soll dafür „ernste Gewinne“ erhalten

Ministerin äußert sich vielsagend

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Meinung

Gerhard Schröder und Putin: Ein Altkanzler schafft sich ab

Mike Schier online rahmen
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Mike Schier
  • Mike Schier
    VonMike Schier
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Treu hält Ex-Kanzler Gerhard Schröder seinem „lupenreinen Demokraten“ Wladimir Putin die Treue. Ein Kommentar über einen Mann, der sein Bild in den Geschichtsbüchern selbst ruiniert.

Man muss dieser Tage unweigerlich an 1998 denken: Wie eine neue PolitikerGeneration um Gerhard Schröder die am Ende quälenden Kohl-Jahre beendete. Aufbruch lag in der Luft. Ein paar Jahre später – längst auf dem Boden der Realität angekommen – raffte sie sich mit der Agenda 2010 zu einem historischen Schritt auf. Die SPD wäre daran fast zerbrochen, aber Schröder legte die Basis für ein moderneres, starkes Deutschland. Und dieser Mann ist nun dabei, sein schon immer ambivalentes Bild in den Geschichtsbüchern völlig zu ruinieren.

Treu hält der gekaufte Ex-Kanzler seinem „lupenreinen Demokraten“ Wladimir Putin die Treue. Andere ehemalige Staatschefs traten zuletzt von ihren Posten und Pöstchen in russischen Firmen zurück (man staunte, wie viele da auf Moskaus Tickets unterwegs waren), Schröder aber denkt nicht daran. Ein halbherziges Statement im Netz. Das war’s. Jetzt laufen ihm sogar die eigenen Mitarbeiter davon, einige von ihnen langjährige Vertraute. Die Parallele zu Kohl und den CDU-Spenden ist erstaunlich. Ein sturer Alt-Kanzler, dem Volk weit entrückt.

Die SPD hat schon lange gefremdelt mit Schröder. Jetzt aber bricht ein Mitglied nach dem anderen in den sozialen Netzwerken mit ihm. „Es ist Ironie der Geschichte, dass dieser Kohl viel mehr Demokrat und Europäer war, als Schröder es heute ist“, schrieb beispielsweise Anne Hübner, SPD-Vorsitzende im Münchner Stadtrat. Die Partei muss selbst entscheiden, ob sie diesen Mann noch in ihren Reihen ertragen will. Auf jeden Fall aber sollte der Staat nicht mehr für sein Altkanzler-Büro aufkommen. Die Steuern der Bürger sind dafür viel zu schade.

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