USA

Trump spricht von Wahlbetrug

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Donald Trumpklagt an, legt aber keine Beweise vor.

Künftiger Präsident: Millionen haben illegal ihre Stimme abgegeben

Washington – Angesichts der Bemühungen um Nachzählungen in drei Bundesstaaten hat der zum Sieger der US-Präsidentenwahl erklärte Kandidat Donald Trump eine Gegenoffensive gestartet. Trump erklärte, Millionen von Menschen hätten bei der Wahl „illegal“ ihre Stimme abgegeben. Trump nahm für sich in Anspruch, nicht nur im Wahlleutegremium die Mehrheit erhalten zu haben, sondern auch die Mehrheit aller abgegebenen Stimmen.

Die Initiative zur Neuauszählung geht von der Grünen-Kandidatin Jill Stein aus. Die Anhänger des Vorstoßes versprechen sich von Neuauszählungen in den jeweils knapp an Trump gegangenen Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania, die Mehrheit Trumps im Wahlleutegremium von 290 zu 232 Stimmen zu erschüttern. Via Twitter verbreitete Donald Trump nun die Behauptung, es habe „ernsthaften Wahlbetrug“ in den Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien gegeben. „Warum berichten die Medien darüber nicht?“, fügte er hinzu. „Schlimme Voreingenommenheit – großes Problem.“

Trump erklärte nicht, wie er zu den Anschuldigungen kam; Belege für mögliche Unregelmäßigkeiten führte er nicht an. Das Team von Trumps Rivalin Hillary Clinton unterstützt die Initiative für Neuauszählungen. Anders als Trump hatte das Clinton-Lager aber nicht den Vorwurf des Wahlbetrugs erhoben, sondern die Neuauszählung angesichts der knappen Ergebnisse nur als Vorsichtsmaßnahme dargestellt.

Zurück zur Übersicht: Politik

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare