Terror im Namen Gottes – Die Al-Shabaab

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Hass auf die westliche Kultur und Terror gegen Christen und gemäßigte Muslime – seit Jahren kämpft die radikalislamische Miliz Al-Shabaab in Ostafrika für eine rein islamische Gesellschaft. Ihre Heimat ist Somalia, doch schlagen ihre Kämpfer auch im Ausland zu.

Die Al-Shabaab wurde 1998 gegründet und hat Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida. Ihre Ziele sind eine strenge Auslegung des islamischen Rechts und die Errichtung eines Gottesstaates am Horn von Afrika, der sich an einem weltweiten Heiligen Krieg („Dschihad“) beteiligen soll.

Wo sie herrscht, schränkt die Miliz die Freiheiten der Bürger stark ein. Sie geht dabei äußerst brutal vor. Männer dürfen nicht „westlich“ aussehen und müssen sich Bärte wachsen lassen. Frauen werden gedrängt, traditionell bunte Gewänder gegen einen dunklen Gesichtsschleier zu tauschen. Alles Westliche – wie Kino oder Fußball – wird verboten. Für ihre Propaganda nutzt die Al-Shabaab allerdings auch moderne Wege wie den Kurznachrichtendienst Twitter.

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