Steinbrück keilt gegen die SPD: „Realitätsverweigerung“

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Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück geht mit seiner Partei hart ins Gericht und wirft ihr Realitätsverweigerung vor.

Die Sozialdemokraten hätten sich von den Alltagssorgen der Bevölkerung entkoppelt, sagte er dem „Spiegel“. Die Partei habe „zum dritten Mal hintereinander die Bundestagswahl krachend verloren. Sie ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit“.

Vor allem beim Thema Integration lasse sich die SPD „von einer ehrenwerten Gesinnung den Blick auf Realitäten trüben“. Seine Partei müsse sich fragen, ob sie zuletzt nicht einer „Vielfaltseuphorie“ und einem „gehypten Multikulturalismus“ erlegen sei. Steinbrück rief die SPD zu einer strategischen Umkehr auf. Auch einer Leitkultur-Debatte dürfe man sich nicht verschließen.

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