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News-Ticker

Schwere Verluste für Russland: 44.700 Soldaten gefallen, 1900 Panzer zerstört

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  • Constantin Hoppe
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Russland verzeichnet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Der ukrainische Generalstab nennt am 19. August neue Zahlen: ein Überblick im News-Ticker.

  • Mehr als fünf Monate nach der Invasion in die Ukraine kämpfen die russischen Streitkräfte mit schweren Verlusten.
  • Russland entwirft Pläne, um die Verluste im Ukraine-Krieg zu kompensieren.
  • Hinweis der Redaktion: Die Informationen im Ukraine-Konflikt stammen teilweise von Kriegsparteien und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

Dieser Ticker wird nicht mehr weiter geführt. Lesen Sie aktuelle Berichterstattung zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg in unserem neuen News-Ticker.

+++ 09.35 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat am Morgen die Statistik zu Russlands Verlusten aktualisiert. Die Daten beziehen sich auf die personellen und materiellen Verluste seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar. Demnach sind bereits knapp 44.700 Soldaten im Kampf gefallen. Zudem wurden fast 1900 Panzer und mehr als 1000 Artilleriesysteme zerstört. Die Daten, über die die Nachrichtenportale Kyiv Independent und Nexta berichten, im Überblick:

  • Soldaten: 44.700
  • Flugzeuge: 234
  • Hubschrauber: 197
  • Panzer: 1899
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 4195
  • Artilleriesysteme: 1016
  • Luftabwehrsysteme: 141
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 266
  • Autos und andere Fahrzeuge: 3130
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 795
  • Stand: Freitag, 19. August 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Update vom Freitag, 19. August, 06.30 Uhr: Das ukrainische Militär hat der russischen Armee nach eigenen Angaben erneut schwere Verluste zugefügt. Das Einsatzkommando „Süd“ berichtete, dass am 18. August 73 russische Soldaten getötet worden seien. Zudem seien drei Panzer, vier Raketenwerfer, eine Radarstation für S-300-Raketensysteme, fünf gepanzerte und militärische Fahrzeuge sowie ein Munitionsdepot zerstört worden.

Russland kämpft im Ukraine-Krieg mit schweren Verlusten.

+++ 21.30 Uhr: Nach Behördenangaben ist ein russisches Munitionslager im dicht an der Grenze zur Ukraine gelegenen Gebiet Belgorod in Flammen aufgegangen. Den Angaben nach lag das Depot bei dem Dorf Timonowo, etwa 4,5 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Die Bewohner der Dörfer Timonowo und Soloti seien in Sicherheit gebracht worden. Niemand sei verletzt worden, schrieb der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram. Nach der Brandursache werde nun gesucht, teilte Gladkow weiterhin mit.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

News im Ukraine-Krieg: Mehr als 44.000 russische Soldaten gefallen

+++ 18.15 Uhr: Die Zahl der Toten nach der nächtlichen Bombardierung der Stadt Charkiw im Osten der Ukraine hat sich nach Angaben der ukrainischen Behörden auf 13 erhöht, wie das Nachrichtenportal Nexta berichtet.

Unterdessen hat der ukrainische Generalstab hat am Donnerstag die Statistik zu Russlands Verlusten aktualisiert. Die Daten beziehen sich auf die personellen und materiellen Verluste seit Beginn der russischen Invasion Ende Februar. Demnach sind bereits mehr als 44.300 Streitkräfte gefallen. Zudem wurden 197 Hubschrauber, 1889 Panzer und 1010 Artilleriesysteme zerstört.

Ukraine-Krieg: Russischer Raketenangriff auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine

Update vom Donnerstag, 18. August, 15.00 Uhr: Russische Truppen haben am Mittwoch und Donnerstag die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine bombardiert. Der Gouverneur der Region, Oleg Sinegubow, berichtete bereits in der Nacht auf Telegram, dass in zahlreichen Wohnhäusern Feuer ausgebrochen seien. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu den Raketenangriffen des russischen Militärs. Ein Wohnkomplex sei „vollig zerstört“ worden. Dabei handle es sich um einen „schändlichen und zynischen Angriff auf Zivilisten“, der „völlig ungerechtfertigt“ sei. Die Attacken zeigen die „Machtlosigkeit des Aggressors“, so Selenskyj.

Das Nachrichtenportal Nexta berichtete am Donnerstag mit Bezug auf Informationen lokaler Behörden, dass insgesamt sieben Menschen bei den Raketenangriffen getötet wurden. 13 weitere wurden teils schwer verletzt, teilte der staatliche Notfalldienst der Ukraine mit.

Die russische Regierung ließ die Angriffe nicht unkommentiert: „Hochpräzise bodengestützte Waffen haben eine temporäre Basis ausländischer Söldner in der Stadt Charkiw getroffen. Mehr als 90 Kämpfer wurden getötet“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau offiziell mit. Alle genannten Angaben sind nicht unabhängig verifizierbar.

News zum Ukraine-Krieg: Schwere Verluste für Russland – Ukraine zerstört angeblich Stützpunkt im Gebiet Cherson

+++ 18.30 Uhr: Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen russischen Militärstützpunkt im besetzten Gebiet Nowa Kachowka in der Oblast Cherson zerstört. Die Abteilung für strategische Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte teilte mit, dass nach vorläufigen Informationen bei dem Angriff auf den Stützpunkt im Süden der Ukraine zwischen 10 und 15 russische Soldaten getötet und weitere Soldaten verletzt worden sein könnten. Wann der Angriff erfolgte, ist unklar.

+++ 15.30 Uhr: Der ukrainische Regionalgouverneur im Osten des Landes behauptet, dass bis zu 100 russische Soldaten bei einer Explosion in der kürzlich besetzten Stadt Lyssytschansk ums Leben gekommen sein könnten. Serhiy Gaidai, Leiter des ukrainischen Verwaltungsbezirks Luhansk, gab in einem Interview mit Radio Liberty nur wenige Details über die Explosion bekannt und sprach augenzwinkernd davon, dass russische Truppen von einer Ölraffinerie aus eine Offensive gestartet hätten, wobei „etwas unvorsichtiges Rauchen“ die tödliche Explosion verursacht haben könnte.

Update vom Mittwoch, 17. August, 11.45 Uhr: Übereinstimmenden Berichten zufolge wird es für Russland immer schwieriger, die besetzte Stadt Cherson im Süden der Ukraine zu halten. Laut dem ukrainischen „Kommando Süd“ sollen in der vergangenen Woche mehr als zehn Depots in oder nahe der Hafenstadt zerstört worden sein.

News zum Ukraine-Krieg: Explosion an russischem Luftwaffenstützpunkt

+++ 14.00 Uhr: Auf der Halbinsel Krim gab es offenbar erneut Explosionen. Die russische Zeitung Kommersant berichtet von schwarzen Rauchwolken am Himmel über einem russischen Luftwaffenstützpunkt. Einem Bericht des Guardian nach liegt der Stützpunkt nahe der Stadt Simferopol. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

+++ 22.00 Uhr: Die ukrainische Armee bestätigte nun einen Angriff auf einen Stützpunkt der russischen Söldnertruppe Wagner in der Ostukraine (s. Update v. 19.00 Uhr). Der Stützpunkt der Wagner-Gruppe sei dabei zerstört worden, teilte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, mit.

+++ 19.00 Uhr: Das ukrainische Militär hat Berichten zufolge eine Basis der russischen Streitkräfte mit Himars-Raketenwerfern angegriffen. Laut dem ukrainischen Medienunternehmen Hromadske haben russische Telegram-Kanäle Fotos von den Folgen eines Angriffs auf einen Stützpunkt in Popasna in der östlichen Region Luhansk geteilt. Die Fotos zeigen die Bergung verletzter oder toter Soldaten aus den Trümmern sowie die Zerstörung des Gebäudes. Die offizielle Zahl der Verletzten und Toten wurde nicht bestätigt. Bei der Basis soll es sich um einen Stützpunkt der paramilitärischen Wagner-Gruppe handeln, die in der Ukraine für Russland kämpft.

News zum Ukraine-Krieg: Schwere Verluste - Russland tötet angeblich 100 „Söldner“

+++ 14.45 Uhr: Laut Angaben des russischen Militärs sollen 100 „ausländische Söldner“ in der Region Charkiw in den letzten 24 Stunden getötet worden sein. Zudem seien 50 weitere verletzt worden, sagte Igor Konaschenkow, Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau. Dies deckt sich nicht mit Angaben des Gouverneurs der Region Charkiw, Oleh Synjehubow: Er sprach von russischen Raketenangriffen auf zivile Gebäude und Industriegelände. Er machte keine Angaben zu möglichen Opfern. Alle genannten Informationen sind nicht unabhängig prüfbar,

Erstmeldung vom Montag, 15. August, 11.45 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat offenbar einen Militärhubschrauber der russischen Streitkräfte in der Region Donezk abgeschossen. Dabei handelte es sich laut Angaben des Generalstabs um einen „Ka-42“-Hubschrauber, wohl auch „Alligator“ genannt. Zuletzt häuften sich die Meldungen, wonach die Ukraine derartige Hubschrauber abgeschossen hat. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. (mse/tu/sne/cs/nak/con mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Evgeniy Maloletka/dpa/picture alliance

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