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News-Ticker

Verluste für Russland: Bei Krim-Explosion sollen zehn Flugzeuge zerstört worden sein

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  • Andreas Apetz
    Andreas Apetz
  • Lucas Maier
    Lucas Maier
  • Nail Akkoyun
    Nail Akkoyun
  • Sandra Kathe
    Sandra Kathe

Russland verzeichnet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die Statistik vom 10. August: der News-Ticker.

  • Mahr als fünf Monate nach der Invasion in die Ukraine kämpfen die russischen Streitkräfte mit schweren Verlusten.
  • Russland entwirft Pläne, um die Verluste im Ukraine-Krieg zu kompensieren.
  • Hinweis der Redaktion: Die Informationen im Ukraine-Konflikt stammen teilweise von Kriegsparteien und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

+++ 11.50 Uhr: Bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden. „Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen wurde“, sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat, am Mittwoch im Fernsehen. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert. 

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

News zum Ukraine-Krieg: Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die aktuelle Statistik

+++ 09.20 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium meldet täglich die Verluste der russischen Armee. Mittlerweile wird vonseiten Kiews von 42.800 toten russischen Soldaten ausgegangen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

  • Soldaten: 42.800
  • Flugzeuge: 232
  • Hubschrauber: 193
  • Panzer: 1832
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 4086
  • Artilleriesysteme: 971
  • Luftabwehrsysteme: 133
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 261
  • Autos und andere Fahrzeuge: 3005
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 766
  • Stand: Mittwoch, 10. August 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

News zu Verlusten im Ukraine-Krieg: Ukrainische Waffe soll Explosion auf Krim verursacht haben

Update vom Mittwoch, 10. August, 06.40 Uhr: Immer noch ist unklar, was die Explosion auf der Halbinsel Krim ausgelöst hat. Während das russische Verteidigungsministerium am Dienstag davon sprach, es sei durch Fahrlässigkeit Munition explodiert, berichtete die New York Times von einem ukrainischen Angriff. Dabei sei eine von der Ukraine entwickelte Waffe eingesetzt worden, zitierte die Zeitung einen ranghohen ukrainischen Militär. Bei der Attacke hätten auch Partisanen, die loyal zur Ukraine stehen, eine Rolle gespielt.

Auf der Krim kam es zu einer Explosion auf einem Luftwaffenstützpunkt.

Auch Selenskyjs Berater Olexij Arestowytsch sprach inoffiziell von einem Angriff mit einer neuen ukrainischen Waffe, „während die Partner uns noch keine weitreichenden Raketen schicken“. Die ukrainische Rüstungsindustrie mache Fortschritte. Arestowytsch erwähnte auch den möglichen Einsatz von Partisanen.

Verluste für Russland: Munitionslager explodiert auf russischem Krim-Stützpunkt

+++ 20.25 Uhr: Nach ersten Meldungen über Explosionen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim, werden Meldungen laut, die die Explosionen auf die Zerstörung eines Munitionsdepots auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt unweit der Stadt Jewpatorija zurückführen. Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur sei ein Bereich im Radius von fünf Kilometern rund um den Stützpunkt abgesperrt worden. Der in der Folge ausgebrochene Brand wurde laut Behördenangaben gegen Abend unter Kontrolle gebracht.

Nach Informationen von Sergej Aksenow, Anführer der selbsternannten „Republik Krim“ sei bei der Explosion ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden. Beobachter gingen von einem Sabotageakt aus, da die ukrainischen Truppen auf dem Festland mehr als 200 Kilometer entfernt sind. Bisherigen Berichten zufolge verfügt die ukrainische Armee über keine Raketen mit dieser Reichweite. Russische Quellen sprechen von einem „Verstoß gegen Brandschutzregeln“ auf dem Stützpunkt.

Verluste im Ukraine-Krieg: High-Tech-Raketen zerstören russische Flugabwehranlagen

+++ 15.10 Uhr: Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses bestätigte am Montag (8. August) jüngste Berichte, wonach die ukrainische Luftwaffe jetzt über High-Tech-Raketen verfügt, die für die angebliche Zerstörung von bis zu 17 Flugabwehranlagen der russischen Armee in den vergangenen 72 Stunden verantwortlich sein soll.

Colin Kahl, US-Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik, sagte gegenüber Reportern in Washington, die USA hätten der Ukraine erstmals eine nicht näher bezeichnete Anzahl der Luft-Boden-Rakete AGM-88 HARM (High-Speed-Anti-Radiation-Missile) geschickt, die speziell zur Bekämpfung von bodengestützten Radaranlagen entwickelt worden ist.

Ukraine-News: Ukraine greift russische Militärstellungen an

Update vom Dienstag, 09. August, 06.40 Uhr: Der Bürgermeister im russisch besetzten Melitopol, Oblast Saporischschja,. berichtet von zehn Explosionen. Bürgermeister Iwan Fjodorow sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte zuvor HIMARS-Raketen eingesetzt hätten, um russische Militärstellungen in Industrieanlagen in der Stadt zu treffen.

Ukraine-News und Verluste für Russland: Pentagon schätzt 80.000 tote russische Soldaten

+++ 20.00 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg bisher etwa 70.000 bis 80.000 Opfer zu beklagen, sagte Colin Kahl, Unterstaatssekretär für Politik im US-Verteidigungsministerium, am Montag bei einem Briefing im Pentagon.

„Ich denke, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Russen in den letzten sechs Monaten 70 oder 80.000 Opfer zu beklagen hatten. Das ist eine Kombination aus Gefallenen und Verwundeten, die Zahl könnte etwas niedriger oder höher sein, aber ich denke, das ist in etwa so“, wird Kahl wird von CNN zitiert. Die Zahl der Opfer sei „bemerkenswert“, da bislang „keines der Ziele von Wladimir Putin erreicht“ worden sei.

News zum Ukraine-Krieg: Verluste für Russland – Armee soll mehr als 5000 Einheiten verloren haben

+++ 07.35 Uhr: Russland soll seit dem 24. Februar mehr als 5000 Einheiten an militärischer Ausrüstung verloren haben. Nach Angaben des Analyseprojekts Oryx hat das russische Militär seit Beginn der Invasion rund 5083 Ausrüstungseinheiten verloren. Davon sind mindestens 3238 zerstört, 109 beschädigt und 326 aufgegeben worden.

Update vom Montag, 08. August, 06.33 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe soll drei russische Stellungen in der Oblast Cherson angegriffen haben.

Das Einsatzkommando „Süd“ meldet laut The Kyiv Independent, dass die ukrainischen Streitkräfte zwei Dutzend russische Soldaten getötet und verschiedene russische Ausrüstungen zerstört haben, darunter einen T-62-Panzer, fünf Einheiten gepanzerter und anderer Militärfahrzeuge sowie ein Munitionsdepot im Bezirk Beryslavskyi im Gebiet Kherson.

Update vom Sonntag, 07. August, 06.40 Uhr: Wie The Kyiv Independent mitteilt, zerstört das ukrainische Militär russische Truppen und Ausrüstung im Süden der Ukraine. Das Einsatzkommando „Süd“ meldete, es habe 72 russische Soldaten getötet und eine 122-mm-Haubitze, eine Aufklärungsdrohne, mehrere gepanzerte und militärische Fahrzeuge sowie ein Feldmunitionsdepot zerstört.

Die ukrainischen Streitkräfte führten außerdem neun Angriffe auf drei russische Stützpunkte durch.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainische Streitkräfte zerstören Munitionslager

Update vom Samstag, 06. August, 06.35 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört sechs russische Munitionsdepots im Süden der Ukraine, wie The Kyiv Independent berichtet.

Demnach hat das Einsatzkommando „Süd“ nach eigenen Angaben 79 russische Soldaten getötet und vier Panzer, zwei Haubitzen, eine Artillerieanlage, eine Radarstation sowie 22 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört. Die ukrainischen Streitkräfte haben Berichten zufolge auch zwei russische Kontrollpunkte und einen Gefechtsstand getroffen.

Verluste für Russland: Die Ukraine zerstörte russische Munitionsdepots

Erstmeldung vom Freitag, 5. August: Kiew/Moskau – Dem Facebook-Bericht eines operativen ukrainischen Militärkommandos zufolge, haben ukrainische Streitkräfte drei Munitionsdepots der russischen Armee zerstört: je eines in Cherson, Prydniprowske und Tokariwka im Süden der Ukraine. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben jedoch nicht.

Darüber hinaus sollen inzwischen 41.650 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gefallen sein. Das geht aus der täglich aktualisierten Statistik hervor, die unter anderem das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda veröffentlicht hat. (luc/aa/ska/nak mit AFP/dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Maks Vetrov

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