„Wenn wir ganz ehrlich sind ...“

Söder klagt über Klimaschutz-Bemühungen - und fordert eine „Revolution“

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CSU-Chef Markus Söder ist unzufrieden mit den Klimaschütz-Bemühungen in Deutschland. In seinen Augen wäre eine „grüne industrielle Revolution“ nötig.

Berlin/München - CSU-Chef Markus Söder hat beim Klimaschutz einen Neuanfang gefordert. „Wir haben in den letzten 20 Jahren die Strompreise zwar verdoppelt, wir haben aber gleichzeitig bei CO2 keinen wirklichen Schritt nach vorne gemacht, was die Reduktion bringt“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“.

Deutschland brauche eine strategisch intelligente Verknüpfung der Politikfelder von Klimaschutz, Energiepolitik und einer neuen Industriepolitik. „Eine im Prinzip grüne industrielle Revolution bräuchte es, mit neuen Technologien, um wirklich eine große Einsparung von CO2 zu erreichen“, so Söder.

Klimaschutz: Söder will den großen Wurf - „haben bis heute nicht die große Energiewende gemacht“

„Wenn wir ganz ehrlich sind, haben wir bis heute nicht die große Energiewende gemacht, die Ersatz an Energiequalität bringt.“ Es gebe noch immer die gleichen alten Solarkollektoren und die gleichen alten Windräder. Aber man habe immer noch „keine einzige Idee entwickelt, wie wir Energie speichern können.“

Die Klimapolitik stand zuletzt nicht nur wegen Debatten um Luftgrenzwerte im Fokus - auch die Schüler-Demonstrationen „Fridays For Future“ sorgten für Aufsehen. Am Sonntag ist Klima-Aktivistin Greta Thunberg zu Gast bei „Anne Will“ im Ersten.

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dpa

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