Seehofers Suche nach den Stellvertretern

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Manfred Weber und CSU-Chef Horst Seehofer. Foto: dpa

CSU-Spitze . München – Mit einem Orakel-Spruch hat CSU-Chef Horst Seehofer einen kurzen Auftritt vor Journalisten beendet: „Nehmen Sie die nächsten sieben Wochen keinen Urlaub – die werden sehr spannend.

“ Offenbar stehen inhaltliche Einigungen bei den großen Bundes-Projekten an – und personelle Entscheidungen. In der Partei heißt es, Seehofer habe sein Team für die CSU-Spitze beisammen.

Als Vizes sollen die Fränkin Barbara Stamm und Protestant Christian Schmidt bleiben, hinzu kommt die Oberbayerin Angelika Niebler. Spannend: In der CSU wird verbreitet, der Niederbayer Manfred Weber rücke auf. Dazu müsste der 42-Jährige seinen viel einflussreicheren, aber arbeitsintensiven Posten als Bezirksvorsitzender aufgeben. Dieses Ansinnen hatte er im April bereits zurückgewiesen – kündigt sich da eine Wende an? Weber wollte sich gestern nicht dazu äußern. Seehofer hat ihn jedenfalls zuletzt demonstrativ gelobt. Das Nachsehen hätte dann, unter dem in der CSU heiligen Regionalproporz betrachtet, Schwaben. Hier wurde Bundesminister Gerd Müller als Kandidat gehandelt.  cd

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