Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Krieg in der Ukraine

„Werden kein Massaker veranstalten“: Putin-Politiker überrascht mit Atomwaffen-Statement

Ein russischer Parlamentsabgeordneter der Putin-Partei Geeintes Russland hat einen atomaren Erstschlag ausgeschlossen. Nuklearwaffen würden „nur als Antwort“ eingesetzt werden.

Moskau – Der kremltreue russische Parlamentsabgeordnete Jewgeni Popow hat im Krieg gegen die Ukraine einen atomaren Erstschlag ausgeschlossen. „Wir werden die westlichen Staaten nicht als Erster angreifen, wir werden kein nukleares Massaker in der Welt veranstalten“, sagte Popow von der Kremlpartei Geeintes Russland am Mittwoch dem britischen Sender BBC Radio 4. Im Einklang mit der offiziellen Linie des Kremls sagte er, Nuklearwaffen würden „nur als Antwort“ auf einen atomaren Angriff gegen Russland eingesetzt.

Auf die Frage, ob Russland nach einer Annexion ukrainischer Gebiete diese mit Atomwaffen verteidigen werde, sagte Popow: „Ich weiß wirklich nicht, was ich darauf antworten soll. Aber Sie müssen wissen, dass wir unser Vaterland verteidigen werden.“ Atomwaffen seien dabei „natürlich“ eine Sicherheitsgarantie.

Eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete vom Typ Topol wird auf einer Rüstungsmesse präsentiert.

Krieg in der Ukraine: Kreml ordnet Teilmobilmachung an - Referenden international nicht anerkannt

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin wegen personeller Schwierigkeiten beim Angriffskrieg gegen die Ukraine eine Teilmobilmachung angeordnet. Zudem sollen die international nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine sowie die teilweise von Russland besetzten Gebiete Cherson und Saporischschja im Süden noch in dieser Woche einen Beitritt zur Russischen Föderation beschließen.

Die internationale Kritik am russischen Vorgehen war immens. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sprach von „Scheinreferenden“, die auf keinen Fall akzeptiert würden, US-Präsident Joe Biden sprach von einer „schamlosen Verletzung“ der UN-Charta und einem „Akt der Verzweiflung“ Russlands.

Beobachter gehen davon aus, dass die Annexion der ukrainischen Gebiete eine direkte Reaktion Putins auf die ukrainische Gegenoffensive ist. Russland hatte bereits mehrfach angekündigt, im Angriffsfall auf Staatsgebiet mit aller Härte zu reagieren und dabei bewusst den Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen. (dpa/fmü)

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare