Pressestimmen

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„Nach dem obskuren Giftanschlag in England wird die Dosis erhöht mit den Ausweisungen russischer Diplomaten aus verschiedenen Ländern.

Es gibt aber eine grundlegende Taste, für die niemand den Mut hat, sie zu drücken: Es geht um die Gasversorgung, die wichtigste wirtschaftliche Ressource Russlands und zugleich ein lebenswichtiger Faktor, um große Teile Europas warm und in Gang zu halten, Deutschland vorneweg. Wer würde den Bürgern sagen, welchen Preis sie für eine wahre und wirksame Herausforderung von Putin zahlen müssten?“

La Repubblica (Rom)

„Die internationale Gemeinschaft wird offensichtlich Zeuge einer nie da gewesenen international-rechtlichen Absurdität. Gegen ein Land wird eine äußerst ernste Beschuldigung gerichtet, die auf hypothetischen und nicht auf objektiven und argumentierten Beweisen basiert.“

Trud (Sofia)

„Das Misstrauen, das in der Ausweisung von mehr als 150 Diplomaten zum Ausdruck kommt, ist nicht das Resultat von Russophobie, sondern die Frucht einer Saat, die der Kreml über Jahre ausgestreut hat. Der Fall Skripal reiht sich an weitere Mordaktionen gegen dissidente Russen im Westen, an Cyberangriffe gegen Behörden und Politiker, an einen Informationskrieg zur Untergrabung westlicher Demokratien. Moskau bestreitet stets jede Verantwortung, hat aber keine Glaubwürdigkeit mehr.“

NZZ (Zürich)

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