Pressestimmen

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ZUR SPD UND DER TAFEL

„Im Tafel-Streit in Essen setzt sich eine Misere fort, die zur Verzwergung der SPD führt – nicht nur in Essen. Dort verlor sie in der Landtagswahl erdrutschartig, weil sie nicht wahrhaben wollte, dass eine massierte Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten in Stadtvierteln, die ohnehin zu den sozialen Brennpunkten gehören, nicht zur Integration, sondern zum Gegenteil führt. Die ,soziale Frage‘ wäre eigentlich ein Klassiker für die SPD: Wie kann verhindert werden, dass Unter- und Mittelschichten in der Einwanderungsgesellschaft sich von Verdrängungs- und Abstiegsängsten leiten lassen? Statt sich dieser Frage zu widmen, ergeht sich die SPD in Betriebsratsphilosophie – und in Sympathien für Vorwürfe gegen ,Nazi‘-Methoden der Essener Tafel. Damit ist in Kürze die ganze Tiefe der Krise der SPD beschrieben.“

Frankfurter Allgemeine

ZUM KRIEG IN SYRIEN

„Die Mission sei erfüllt, sagte Wladimir Putin im Dezember in Syrien. (...) Doch seine Siegesrede war verfrüht. Heute, gut zwei Monate später, toben in Syrien die schlimmsten Kämpfe seit Kriegsbeginn vor sieben Jahren. Baschar al-Assad massakriert mit Putins Hilfe Hunderte von Zivilisten, die in Rebellenhochburgen gefangen sind. (...) Niemand will Syrien befrieden, da es längst nicht mehr um Syrien geht. (...) Im Dezember hatte Putin den Rückzug eines Großteils seiner Truppen angekündigt. Auch das war verfrüht. Syrien droht für Putin eine lange Mission zu werden, Amerikaner würden sagen: eine Mission Impossible.“

neue Zürcher Zeitung

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